Der am 26. Oktober 1916 in Jarnac (Departement Charente) geborene Sozialist François Mitterrand, Sohn eines Bahnhofsvorstehers, brachte es in seiner zum Ende des Zweiten Weltkriegs begonnenen politischen Karriere bis zum zweimaligen Staatspräsidenten Frankreichs.
Er galt in Frankreich als Visionär, der sich zu Lebzeiten Denkmäler setzte, wie die Pyramide des Louvre. 20 Jahre ist der bislang einzige sozialistische Präsident der V. Republik jetzt tot.
Stationen seiner Laufbahn
– Ab 1934: Studium der Rechte, der Literatur- und Politikwissenschaft in Paris
– 1939-1944: Kriegsdienst, deutsche Gefangenschaft, Flucht (1941) und Tätigkeit in der Resistance
– 1944: Generalsekretär für Angelegenheiten der Kriegsgefangenen
– 1946: Mitbegründer der linksdemokratischen UDSR 1947-1962: Minister in verschiedenen Ressorts und Senator
– 1953: Vorsitzender der UDSR
– 1959: Bürgermeister von Chateau-Chinon
– 1965-1968: Mitbegründer und Vorsitzender der FGDS
– 1971-1980: Vorsitzender der neugegründeten Parti Socialiste
– 1974: Niederlage als Präsidentschaftskandidat des Bündnisses von Linksparteien gegen Giscard d’Estaing
– 1981-1988 und 1988-1995: Staatspräsident
– 1992: Bekanntwerden der Krebserkrankung
– Mai 1995: Übergabe des Präsidentenamtes an Jacques Chirac
– 8. Januar 1996: Mitterrand stirbt in Paris
Die aktuelle Tageblatt-Printausgabe (08.01.2016) befasst sich ausführlich mit François Mitterrand
Zu Demaart







Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können