Neben der Roten Brücke befindet sich zurzeit eine riesige Baustelle. Die Arbeiten haben schon am 4. Mai des letzten Jahres begonnen. Auf dem Areal soll ein Bahnhof entstehen, ebenso wie 39 Meter weiter unten im Pfaffenthal. Beide Haltestellen sollen mit einer etwa 200 Meter langen Standseilbahn miteinander verbunden werden. Auf 67,5 Metern fährt die Seilbahn durch eine „tranchée ouverte“. Den Rest der Strecke wird unterirdisch zurückgelegt.
Die Passagiere gelangen in knapp mehr als einer Minute von Pfaffenthal, wo die Züge aus dem Norden halten, auf den Kirchberg. Binnen 10 Minuten können in Spitzenzeiten bis zu 1.200 Passagiere transportiert werden, heißt es. In einen Wagen der Standseilbahn finden 168 Personen Platz. Insgesamt kommen zwei unabhängige Standseilbahnen zum Einsatz, mit jeweils zwei Wagen. Vor dem Ausgang der Seilbahn auf dem Kirchberg wartet dann die Tram, um die Passagiere weiter zu transportieren.
Am Donnerstag besuchte Infrastrukturminister François Bausch die Baustelle. Er ist zufrieden. Man liege im Soll was die Fertigstellung und das Budget der Standseilbahn betreffe. Die Baustelle bei der Roten Brücke soll Ende 2017 abgeschlossen sein. Insgesamt soll das ehrgeizige Projekt fast 98 Millionen Euro kosten.
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