Freitag23. Januar 2026

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Der Angriff war offenbar geplant

Der Angriff war offenbar geplant
(AP)

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Die Anzeichen verdichten sich: Nicht die Proteste gegen einen islamfeindlichen Film haben zum Tod des US-Botschafters in Libyen geführt. Der tödliche Angriff war eine durchgeplante Aktion von Extremisten.

Auch die US-Geheimdienste verfolgen eine ähnliche Spur. Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, Mike Rogers, erklärte, der Angriff sei «geplant, koordiniert, organisiert ausgeführt» worden. Ein Sprecher des Weissen Hauses sagte dagegen, es sei noch zu früh für ein klares Urteil.

Nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi haben libysche Ermittler mehrere Verdächtige vernommen. Das sagte der stellvertretende Innenminister Wanis al-Scharif am Donnerstag. Zur Zahl und zur Identität der mutmaßlichen Angreifer machte er keine Angaben. «Die Ergebnisse unserer Ermittlungen müssen vorerst geheim bleiben», fügte er hinzu.

Das Pentagon verlegte unterdessen zwei Kriegsschiffe vor die libysche Küste. Aus US-Regierungskreisen verlautete, der Zerstörer «USS Laboon» habe seine Position bereits am Mittwoch erreicht. Die «USS McFaul» sei auf dem Weg und werde innerhalb weniger Tage ihr Ziel erreichen. Die Schiffe haben jedoch keine konkrete Aufgabe. Sie sollen den Kommandeuren jedoch die Möglichkeit geben, flexibel auf jeden Einsatz zu reagieren, den der US-Präsident anordne.