«Die Produktion und der Schmuggel illegaler Drogen bleiben einer der größten und innovativsten Märkte für Kriminelle in Europa», sagte Europol-Chef Rob Wainwright am Dienstag bei der Vorstellung des EU-Drogenberichts 2016.
Cannabis ist demnach die beliebteste Droge (jährlicher Handelswert von 9,3 Milliarden Euro), gefolgt von Heroin (6,8 Milliarden Euro) und Kokain (5,7 Milliarden Euro).
Welthandel
Sorgen bereitet der EU-Polizeibehörde, dass sich die Drogenhändler von den klassischen Schmuggelrouten aus den Hauptanbaugebieten wegbewegen und verstärkt in die Ströme des Welthandels einklinken.
Auch das Internet biete immer mehr Möglichkeiten für Kriminelle, sich zu vernetzen und den Drogenschmuggel zu organisieren. Zudem sei eine Vermischung der organisierten Kriminalität mit Terrorismus zu beobachten.
Bedrohung
Ohne Libyen, Syrien und die Ukraine namentlich zu nennen warnte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos zudem davor, dass die Instabilität in Nachbarregionen der EU weitreichende Auswirkungen auf den Drogenmarkt in Europa haben könne.
Im Zuge von Flüchtlingskrise und der Bedrohung durch den Terrorismus bemüht sich die EU-Kommission derzeit um einen stärkeren und gemeinsamen Schutz der EU-Außengrenzen.
Zu Demaart
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