Am vergangenen Wochenende hatte die CSV ihren Kongress abgehalten. LSAP-Fraktionsschef Alex Bodry schoss sich am Dienstag auf den Inhalt der Veranstaltung ein. Er kritisiert unter anderem den mangelnden Reformwillen der Partei. Die CSV reagiert jetzt und kann die Kritik nicht nachvollziehen: Der Kongress hat gezeigt, dass die parteiinterne Demokratie bei der CSV reibungslos funktioniert, im Gegensatz zu den Genossen, wo Personalpolitik noch immer bevorzugt im Hinterzimmer betrieben wird, heißt es am Dienstag in einem Schreiben.
Das CSV-Generalsekretariat spricht von «Nachtreten» des sozialistischen Parteipräsidenten gegenüber dem früheren Premierminister Jean-Claude Juncker. Die Christ-Sozialen vermissen in diesem Zusammenhang eine «Souveränität» des LSAP-Präsidenten. Wer in der vorherigen Koalition im Bremshaus saß, ist den Bürgerinnen und Bürgern klar, heißt es weiter. In diesem Zusammenhang erinnert die Partei an das «historisch» schlechte Ergebnis der LSAP bei den Neuwahlen.
Zu Demaart
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