Freitag30. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Chinesen und Staat wollen bei PSA einsteigen

Chinesen und Staat wollen bei PSA einsteigen

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Berichte über einen möglichen Einstieg des chinesischen Autobauers Dongfeng und des französischen Staates bei PSA Peugeot Citroën haben den Kurs der PSA-Aktie in die Tiefe stürzen lassen.

Am Montagvormittag verlor die Aktie des angeschlagenen französischen Autobauers an der Pariser Börse mehr als neun Prozent ihres Wertes. Zuvor hatte PSA in einer kurzen Mitteilung Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Kapitalerhöhung dementiert. Es gebe zwar Verhandlungen mit «verschiedenen Partnern», keines dieser Projekte befinde sich aber derzeit in einem «Stadium der Reife».

Medienberichten zufolge könnten Dongfeng und der französische Staat mit jeweils 1,5 Milliarden Euro bei Peugeot Citroën einsteigen. Eine solche Kapitalerhöhung würde den Einfluss der bisherigen Aktionäre schmälern, weswegen ein Kursverlust der PSA-Aktien an der Pariser Börse erwartbar war. In der Vergangenheit war immer wieder über einen Einstieg von Dongfeng bei PSA spekuliert worden.

PSA Peugeot Citroën leidet besonders unter der Krise auf dem europäischen Automarkt, wo er nach wie vor den Großteil seiner Fahrzeuge verkauft. 2012 brach der Absatz von Fahrzeugen des Konzerns weltweit um 16,5 Prozent ein, PSA musste den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte verkraften. Der Konzern hat bereits einen drastischen Sparplan beschlossen, der die Streichung von 11.200 Stellen bis Mai 2014 vorsieht.