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Chef der Treuhandanstalt zurückgetreten

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Der Chef der griechischen Treuhandanstalt, Ioannis Koukiadis, ist zurückgetreten. Als Grund gab er persönliche Gründe an.

«Mein Rücktritt liegt schon seit Tagen vor», sagte Koukiadis am Mittwoch im griechischen Fernsehen. Beobachter gehen davon aus, dass Koukiadis mit dem Tempo unzufrieden ist, mit dem die Privatisierungen durchgeführt werden.

Die griechische Treuhandanstalt war im Sommer 2011 gegründet worden, um den Verkauf griechischen Tafelsilbers voranzubringen. Die «Kasse zur Verwertung staatlichen Vermögens» sollte in vier Jahren Staatsbesitz im Wert von 50 Milliarden Euro verkaufen. Dieses Ziel ist bereits aufgegeben worden. Angestrebt wird nun eine Summe von neun Milliarden Euro. Bislang sind etwa 1,7 Milliarden Euro in die Staatskassen geflossen, berichteten griechische Medien. Der Verkauf von Staatsbesitz ist eine der Voraussetzungen für weitere Hilfen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF).