Die Autofahrer können aufatmen. Das Autobahnkreuz Hellingen wird gebaut. Das Parlament stimmte am Donnerstag für das Straßenbauprojekt. Im Oktober 2013 hatte der Ministerrat dem Projekt schon zugestimmt. Es sieht den Bau von Auffahrten zur A13 und zur N13 vor.
Mehr als 15 Jahre lang hatte ein Landbesitzer den Ausbau der Saarautobahn auf Luxemburger Seite verhindert. Das Bezirksgericht Luxemburg setzte dem jahrelangen Rechtsstreit mit seinem Urteil am 2. Mai 2013 ein Ende. Der Grundstücksbesitzer wurde enteignet. Die Fläche (2,8 Hektar) ging an den Staat. Die A13 kann damit fertiggestellt werden.
Kostenpunkt: 34 Millionen Euro
Infrastrukturminister François Bausch (déi gréng) rechnet damit, dass die Bauarbeiten am 1,4 Kilometer langen Teilabschnitt schon im September anfangen. Das Projekt sieht den Bau eines Verteilers auf die A13, eines Kreisverkehrs für die Anbindung an die N13, den Rückbau des Bypasses sowie das Anlegen eines Rückhaltebeckens vor. Die Arbeiten sollen laut Straßenbauverwaltung etwa zwei Jahre dauern. Die Kosten der Autobahnanbindung belaufen sich auf etwa 34 Millionen Euro.
Die Redner im Parlament begrüssten am Donnerstag, dass diese unendliche Geschichte endlich ein Ende findet. Es wurde bedauert, dass ein Gerichtsbeschluss notwendig war, um den Bau des Autobahnkreuzes zu ermöglichen. Der Grundstückseigentümer sei stur gewesen. Er habe dadurch das ganze Projekt verzögert und den Staat Millionen Euro gekostet. Die adr widersprach dem. Sie sieht die Schuld beim damaligen Bautenminister Robert Goebbels (LSAP).
Die 20 Kilometer lange Saarautobahn wurde im Juli 2003 eröffnet.
Zu Demaart
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