Doch ein Anschlag der Terrormiliz IS? Die Absturzursache der russischen Passagiermaschinen war bisher unklar. Die britische Regierung sieht nun Anzeichen für einen Bombenanschlag.
Es gibt immer mehr Hinweise, die auf einen Anschlag hinweisen. (Tageblatt/Uncredited)
Im Inneren des Unglücksfliegers soll sich eine Bombe befunden haben. (Tageblatt)
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04.11.2015 Die meisten Opfer der abgestürzten Airbus-Maschine wurden bereits nach Russland überführt. (Anatoly Maltsev/dpa)
Trauer um Verstorbene. (Anatoly Maltsev/dpa)
Ein Bild der Verwüstung an der Absaturzstelle. (Tageblatt-Archiv/Mohamed abd el Ghany)
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Experten bei der Bergung der Wrackteile. (Tageblatt/Suliman El-oteify)
Immer mehr Touristen sitzen in Ägypten fest. (dapd/Khaled Desouki)
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Auch am Sonntag war die Trauen in Russland groß. (Tageblatt-Archiv/Stringer/russia)
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Die Opfer sollen nach Russland gebracht werden. (dapd/Mohamed El-shahed)
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Fahnen auf Halbmast in Russland. (Tageblatt-Archiv/Maxim Shemetov)
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Ein russisches Flugzeug stürzt über der Sinai-Halbinsel ab. (Mohammed Hossam)
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Der IS gibt an, für die Katastrophe verantwortlich zu sein. (Khaled Elfiqi)
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Banges Warten. (dapd/Olga Maltseva)
Das Flugzeugwrack wird genau unter die Lupe genommen. (dapd/-)
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Keiner der Passagiere hat das Unglück überlebt. (dapd/Olga Maltseva)
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So eine Maschine ist abgestürzt. (Tageblatt/Tatiana Belyakova)
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Großbritannien hält einen Bombenanschlag als Ursache des Absturzes einer russischen Passagiermaschine in Ägypten für wahrscheinlich. Ein Sprengkörper an Bord sei eine «signifikante Möglichkeit», sagte der britische Außenminister Philip Hammond am Mittwochabend in London. Es seien verschiedene Quellen ausgewertet worden, bevor die Regierung zu dem Schluss gekommen sei.
In Ägypten werden derzeit die Flugschreiber ausgewertet. Nach dem Start in Scharm el Scheich war am Samstag der Airbus A321 der sibirischen Firma Kolavia über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. 224 Menschen kamen ums Leben. Die Unglücksursache war bisher unklar. Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der russischen Luftfahrt.
Amerikaner einverstanden
Auf Grundlage vorläufiger Erkenntnisse vermutet jetzt auch die US-Regierung einen Bombenanschlag des regionalen Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat hinter dem Absturz. Dies sei unter anderem aus abgehörten Informationen zu schließen, erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch (Ortszeit) in Washington aus Regierungskreisen. Danach könnten die IS-Verbündeten einen Sprengsatz in das Flugzeug gebracht haben.
Geheimdienstexperten glaubten jedoch nicht, dass die Operation von der IS-Führung im syrischen Rakka angeordnet worden sei. Aus US-Regierungskreisen hieß es allerdings auch, dass abgefangene Nachrichten manchmal irreführend sein könnten.
Auch in London wird vermutet, dass eine Bombe den Absturz auslöste. Der auf dem Sinai aktive Ableger des IS hatte schon kurz nach der Katastrophe behauptet, er habe den Ferienflieger vom Himmel geholt.
9000 Briten sitzen fest
Nach dem Stopp aller Flüge zwischen Großbritannien und Scharm el Scheich sitzen nach Angaben des britischen Verbands der Reiseanbieter mindestens 9000 Briten in der ägyptischen Urlaubsregion fest. «Aber es wird auch eine Anzahl Urlauber geben, die unabhängig gereist sind», heißt es in der Mitteilung des Verbandes Abta in der Nacht zum Donnerstag. Am Vorabend hatten Medien von 15 000 und sogar 20 000 Briten in der Region berichtet.
Die Fluggesellschaften Easyjet, Thomson Airways, Thomas Cook und British Airways haben nach eigenen Angaben ihre Flüge zu dem Flughafen gestrichen oder aufgeschoben. Am Mittwochabend hatte der britische Außenminister von allen nicht notwendigen Reisen zu dem oder über den Flughafen abgeraten, allerdings nicht vom Urlaub in der Region am Roten Meer allgemein.
Eric Rings, geboren 1979 in Esch/Alzette, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg und fing 2010 als Journalist beim Tageblatt an. Seit 2019 schreibt er über innenpolitische Themen.
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