In ihrer Vorstandssitzung vom Donnerstag wies die „Association des employé(e)s de l’Etat“ (AEE) die unlängst von der Apess in Bezug auf das vom AEE-Dachverband CGFP ausgehandelte Besoldungsabkommen und das mit der vorigen Regierung vereinbarte Reformvorhaben für den öffentlichen Dienst gemachten Aussagen entschieden zurück.
Genau wie ihr Dachverband CGFP bemängelt auch die „Association des employé(e)s de l’Etat“ bestimmte Punkte im Reformvorhaben. Ein Dorn im Auge der Berufsvertretung der Staatsangestellten ist beispielsweise das im Reformpaket enthaltene Bewertungssystem, weil es in der angedachten Form eine objektive und unvoreingenommene Bewertung einfach nicht zulasse. Gestärkt fühlt sich die AEE in ihrer Einschätzung durch das nun vorliegende Gutachten des Staatsrates, der in dieser Frage zu derselben Erkenntnis kommt.
Gehälterreform soll umgesetzt werden
Auch wenn das Reformvorhaben demnach nicht allen Erwartungen der „Association des employé(e)s de l’Etat“ gerecht wird, enthält es dennoch eine ganze Reihe begrüßenswerter Maßnahmen, wodurch die Staatsangestellten mit ihren Rechten und Pflichten noch näher an das Beamtenstatut herangeführt werden.
Was das von der CGFP erzielte Besoldungsabkommen betrifft, weist die AEE darauf hin, dass dieses Abkommen keinesfalls erzwungen wurde, sondern nach langwierigen Gesprächen am Verhandlungstisch, im Einverständnis beider Parteien, zustande kam und nun auch termingerecht umgesetzt werden soll.
Zu Demaart
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