Zwischen Kirchen und Staat wurde am Montag eine Einigung erzielt. Diese sei mündlich, so Premier Xavier Bettel am Montag. Die Vereinbarung sei noch nicht unterschrieben worden.
Details wollte der Premier am Montag nicht nennen und verwies auf seine Rede am Dienstag in der Chamber. Nur soviel verriet Bettel: Die Verpflichtung vom Staat werde aus der Verfassung herausgenommen. Bettel ließ am Montag offen, ob die entsprechende Frage (Priestergehälter) im Referendum im Juni gestellt werde.
LSAP-Präsident Alex Bodry plauderte unterdessen auf Twitter einige Details aus.
. Manner Staatsgelder fir d'Culten, Reliounsunterricht ofgeschaft an null Gemengengelder fir Kierchefabriken. Relatiounen gin nei definéiert
— Alex Bodry (@AlexBodry) 19. Januar 2015
Laut Bodry soll der Religionsunterricht abgeschafft werden und Gelder der Gemeinden sollen nicht mehr an die Kirchenfabriken fließen.
Großer finanzieller Impakt
Bischof Jean-Claude Hollerich reagierte am Montag bestürzt: «Die Einigung wird der Kirche wehtun.» Die Kirche werde ärmer werden. Doch dies würde ihr nicht schaden. Die Einigung werde einen großen finanziellen Impakt haben. Hollerich sieht dies aber auch als Chance für die Kirche.
Weitere Vereinbarungen wurden auch zu den Themen Religionsunterricht und Kirchenfabriken getroffen.
Zu Demaart
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