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Bettel beim Papst und bei Renzi

Bettel beim Papst und bei Renzi

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Am Donnerstag traf der Luxemburger Premier Xavier Bettel Papst Franziskus bevor er eine Unterredung mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi hatte.

Am Mittwoch führte die Luxemburger Umweltministerin Carole Dieschbourg eine EU-Delagation beim Papstbesuch (Link) an. Am Donnerstag wurde der Luxemburger Regierungschef Xavier Bettel von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche und der Chef der luxemburgischen Regierung sprachen unter anderem über den Luxemburger EU-Ratsvorsitz. Der Papst war besonders in der Entwicklung der aktuellen Flüchtlingskrise interessiert, heißt es in einer Mitteilung der Regierung am Donnerstag.

Franziskus machte noch einmal einen Appell zur internationalen Solidarität. Er betonte, dass die katholische Kirche bereit sei, durch konkrete Ma?nahmen bei der Bewältigung der Krise zu helfen. So könnten zum Beispiel Flüchtlinge in den Pfarrbezirken überall in der Welt aufgenommen werden.

Es ging weiter…

Nach seinem Treffen mit Papst Franziskus hatte Xavier Bettel eine Unterredung mit dem Staatssekretär des Vatikans Kardinal Pietro Parolin und Erzbischof Paul Gallagher, dem verantwortlichen Sekretär für die Beziehungen des Vatikans mit den anderen Staaten. Thema war hier unter anderem die Beziehungen zwischen dem Staat und den Glaubensgemeinschaften.

Am Donnerstagnachmittag dann wurde der Luxemburger Regierungschef mit allen militärischen Ehren vom italienischen Ministerpräsident Matteo Renzi empfangen. Bei der Unterredung im Chigi-Palast war ebenfalls die Flüchtlingsproblematik ein Thema. Bettel sicherte seinem italienischen Kollegen luxemburgische Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu. Es gebe keine einfache Lösung, so Bettel der auch betonte, dass man das Übel bei der Wurzel packen müsste und die Kriege in den Heimatländern der Flüchtlinge beenden müsste. Er erinnerte daran, dass die Asylanten nicht nach Europa strömen würden, um hier ein besseres Leben anzufangen, sondern um ihr Leben zu retten. Sie sollen würdig empfangen und angemessen betreut werden, wünscht Bettel.

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