Bereits im Dezember hatte die belgische Regierung angekündigt, die «déclaration libératoire unique» (DLU) anzuheben. Die DLU sieht vor, bislang nicht deklariertes Kapital zu regularisieren, indem einmalig ein bestimmter Strafbetrag von 6 bis 9 Prozent auf das Kapital bezahlt wird. Laut «L’Avenir» wurde durch die angekündigte Erhöhung der Strafe, bereits vor der Nachricht zur Lockerung des Bankgeheimnisses in Luxemburg, etliches Kapital «legalisiert».
2012 wurden 2.349 Dossiers zur Regularisierung von 539 Millionen Euro bei den belgischen Behörden eingereicht. Knapp die Hälfte davon (1.150) alleine im Dezember.
Seit 2006 haben die Belgier insgesamt 2,579 Milliarden Euro zurück nach Hause gebracht und regularisiert. Durch die Luxemburger Ankündigung zur Lockerung des Bankgeheimnisses, schätzt «L’Avenir», könnte diese Zahl noch mächtig ansteigen.
Zu Demaart
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