Donnerstag15. Januar 2026

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Beim spanischen König wird gespart

Beim spanischen König wird gespart
(dpa)

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Im Gegensatz zum Großherzog in Luxemburg, muss das spanische Königshaus im nächsten Jahr weiterhin mit einem "Sparetat" von 7,78 Millionen Euro auskommen.

Das Budget für die Royals wurde in dem am Dienstag von der konservativen Regierung im Parlament in Madrid vorgelegten Haushaltsentwurf für 2015 auf dem Niveau des laufenden Jahres eingefroren. 2009 hatte die «Casa Real» noch 8,9 Millionen zur Verfügung. Wegen der 2008 ausgebrochenen Wirtschaftskrise waren die öffentlichen Gelder für die Royals 2010 zunächst erstmals eingefroren und danach vier Jahre in Folge zurückgeschraubt worden.

Nach dem Thronwechsel vom Juni werden die Gelder des Königshauses nicht mehr von Juan Carlos (76), sondern erstmals vom neuen Monarchen Felipe VI. (46) verwaltet und verteilt. Dabei hat der König freie Hand, da er – so die Verfassung – «einen Pauschalbetrag für den Unterhalt seiner Familie und seines Hauses bekommt».

Nach Angaben der Zeitung «El Mundo» ist das spanische Königshaus für die Steuerzahler mit nicht einmal 17 Cent pro Einwohner eines der billigsten in Europa. Der Großherzog in Luxemburg hatte 2012 ein Budget von rund neun Millionen Euro. Weitere Gelder laufen gut versteckt über mehrere Ministerien. Das britische und das niederländische Königshaus etwa gaben zuletzt je knapp 40 Millionen Euro pro Jahr aus.