«Es ist besser, auf dem Höhepunkt aufzuhören», sagt Ken Pletschet vom Musikerkollektiv «Schalltod» gegenüber Tageblatt.lu. Er ist einer der Organisatoren des Festivals.
Angefangen hat das Ganze vor zehn Jahren in einem Café in Beles, um, wie Pletschet sagt, die hiesige Metal-Szene zu fördern. Bands aus Luxemburg sollen eine Bühne erhalten, um unter professionellen Bedingungen aufzutreten und einem größeren Publikum gegenüberstehen zu können. Damals war die Szene sehr klein.
Mission accomplished
Nach zehn Jahren, dem Wachsen der Rockhal und des Ateliers ist das Ziel erreicht. «Die Bands sind professioneller geworden», sagt Pletschet, «es sind mittlerweile andere Möglichkeiten hinzugekommen, um aufzutreten.»
«Die Grundidee von ‚Bang your Head‘ wird nicht mehr wirklich gebraucht», sagt Pletschet. Auch der «Spirit» hat sich darüber geändert. Die Aufbruchsstimmung ist einer eher professionellen Festivalorganisation gewichen.
Zehn Bands und zwei Top-Acts
Zur letzten Ausgabe werden die «Macher» in der Escher Kulturfabrik noch mal richtig auffahren. Zehn Bands, zwei Bühnen und als Top-Acts «Exodus» aus den USA und «Der Weg einer Freiheit» aus Deutschland können sich sehen lassen.
Pletschet lässt es sich nicht nehmen, selbst noch einmal auf «seinem» Festival zum Mikrophon zu greifen. Er wird mit seiner Band «Miles to Perdition» auftreten. «Beim letzten Mal will ich auch dabei sein», sagt er.
Was als Nächstes von «Schalltod» kommt und ob etwas kommt, lässt Festivalmacher Pletschet offen.
Weitere Infos auf www. kulturfabrik.lu.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können