Der seit den Attenaten von Paris am 13. November vergangenen Jahres in Frankreich geltende Ausnahmezustand, soll am 26. Juli aufgehoben werden. Dies bestätigte François Hollande während dem traditionellen Fernseh-Interview zum französischen Nationalfeiertag.
Bei den Anschlägen im vergangenen Jahr kamen 130 Menschen ums Leben. Der Ausnahmezustand wurde nur wenige Stunden nach den Attentaten verhängt und wurde seitdem mehrmals erneuert.
Hollande rechtfertigte die mehrmaligen Verlängerungen damit, dass er erst eine Reform des Strafrechts vornehmen wollte, die unter anderem der Polizei mehr Rechte bei der Personenkontrolle einräumt. Die Reform wurde im Juni verabschiedet. Mit dem Auslaufen des Ausnahmezustands werden 3.000 von 10.000 Soldaten in ihre Kasernen zurückkehren die bislang für Bewachungsaufgaben vor allem in französischen Städten eingesetzt wurden.
Zu Demaart
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