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Viele Tote nach Bus-Explosion

Viele Tote nach Bus-Explosion

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Bei der Explosion in einem Bus der tunesischen Präsidentengarde sind am Dienstag 14 Menschen getötet und elf verletzt worden. Mehr in unserem LIVE TICKER

Was bislang geschah:

In Brüssel herrscht weiterhin erhöhte Terrorwarnung, das öffentliche Leben steht still. Von dem flüchtigen Salah Abdeslam fehlt jede Spur. Fahnder vermuten ihn in Deutschland oder Brüssel.

Am Montagabend ist in einem Vorort von Paris ein Sprengstoffgürtel gefunden worden. Er ähnelt offenbar den Sprengstoffwesten, die bei der Anschlagsserie benutzt wurden.

Vom Flugzeugträger «Charles de Gaulle» im östlichen Mittelmeer starteten französische Kampfflugzeuge, um Stellungen des «Islamischen Staats» anzugreifen.

22:26 Uhr
Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf die Präsidentengarde in Tunesien hat Präsident Béji Caïd Essebsi den Ausnahmezustand verhängt. Das nordafrikanische Land werde einen «Krieg gegen den Terrorismus» führen, sagte das Staatsoberhaupt am Dienstagabend. Es wurde eine Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis fünf Uhr Morgens angeordnet. Ein Sprecher des Präsidenten sagte, die Explosion in einem Bus der Sicherheitskräfte am frühen Dienstagabend scheine durch einen Selbstmordattentäter herbeigeführt worden zu sein. Mindestens zwölf Menschen starben.

20:38 Uhr
In der nordfranzösischen Stadt Roubaix hat es am Dienstag Polizeikreisen zufolge eine Geiselnahme gegeben. Es seien Schüsse gefallen, hieß es. Das Gebiet sei abgeriegelt worden. Roubaix liegt an der Grenze zu Belgien. Ob es einen Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen vom 13. November gibt, war zunächst nicht klar. Bei den Geiseln könnte es sich um einen Bankdirektor und seine Familie handeln. Die Polizei griff ein. Dabei wurde ein Täter getötet. Einer sei festgenommen worden, weiteren Geiselnehmern sei aber die Flucht gelungen. Die Geiselnahme sei kein terroristischer Akt, wurde betont.

19:29 Uhr
Der als Drahtzieher der Anschläge von Paris geltende Islamist Abdelhamid Abaaoud wollte sich womöglich im Geschäftsviertel La Défense in die Luft jagen. Der belgisch-marokkanische Islamist und ein Komplize hätten einen solchen Selbstmordanschlag womöglich am 18. oder 19. November und damit in der Woche nach der blutigen Anschlagsserie von Paris verüben wollen, sagte Staatsanwalt François Molins am Dienstagabend.

19:03 Uhr
Bei der Explosion in einem Bus der tunesischen Präsidentengarde sind am Dienstag 14 Menschen getötet und elf verletzt worden. Das gab das Innenministerium in Tunis bekannt. Die meisten Todesopfer seien Mitglieder der Präsidentengarde, die in dem Bus unterwegs waren, sagte ein Mitarbeiter der Sicherheitsdienste.

18:50 Uhr
Belgien hat in Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris einen weiteren Terrorverdächtigen international zur Fahndung ausgeschrieben. Gesucht wird Mohamed Abrini, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Brüssel mit. Der 30-Jährige war zwei Tage vor den Attentaten gemeinsam mit dem ebenfalls Verdächtigen Salah Abdeslam an einer Tankstelle im französischen Ressons an der Autobahn in Richtung Paris gefilmt worden.

18:44 Uhr
Frankreich und die USA wollen nach den Worten von Präsident François Hollande ihre Luftangriffe auf Stellungen der Islamisten-Miliz IS in Syrien und im Irak verstärken. Darauf habe er sich mit seinem US-Kollegen Barack Obama verständigt, sagte Hollande am Dienstag in Washington. Zugleich betonte Hollande die Notwendigkeit, die Grenze zwischen Syrien und der Türkei zu schließen, damit keine Terroristen mehr nach Europa gelangen könnten.
Obama versicherte Frankreich der Solidarität seines Landes.

18:24 Uhr
Eine Explosion in einem Bus mit Wachleuten des tunesischen Präsidenten hat am Dienstag mindestens elf Menschen in den Tod gerissen. Dies bestätigte das Innenministerium. Die Detonation ereignete sich demnach auf einer Hauptstraße im Zentrum der Hauptstadt Tunis

17:57 Uhr
Bei einer Explosion in der tunesischen Hauptstadt Tunis sind mehrere Menschen getötet worden. Das berichtete das Staatsfernsehen am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Die Ursache der Explosion sei bislang noch unklar. In der Vergangenheit gab es in Tunesien mehrfach Anschläge, die von islamistischen Terroristen verübt worden waren.

17:52 Uhr
Nach einem Polizeieinsatz auf der Suche nach dem Terrorverdächtigen Salah Abdeslam in Ostwestfalen gibt die Polizei Entwarnung. Ein Hinweis, dass der international gesuchte Mann und Bruder eines der Selbstmordattentäter von Paris sich in Rahden im Kreis Minden-Lübbecke aufhalten könnte, bestätigte sich am Dienstag nicht, wie die Behörden mitteilten. Mehrere Personen seien am Dienstag überprüft worden. Der Gesuchte sei jedoch nicht darunter gewesen, heißt es.

16:32 Uhr
Hinweise auf den flüchtigen Terrorverdächtigen Salah Abdeslam haben in Ostwestfalen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach ersten Ermittlungen bestätigte sich der Verdacht zunächst nicht, wie die Polizei Bielefeld am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte es demnach einen Hinweis gegeben, dass sich der Verdächtige im Kreis Minden-Lübbecke aufhalten könnte. Der Einsatz dauerte am Dienstagnachmittag zunächst weiter an.

16:18 Uhr
Seit Verhängung des Ausnahmezustandes in der Nacht der Anschläge von Paris sind in Frankreich 1233 Wohnungen oder Häuser durchsucht, 165 Menschen vorübergehend festgenommen und 230 Waffen beschlagnahmt worden. Dies gab Innenminister Bernard Cazeneuve am Dienstag bekannt.

14:45 Uhr
Die Zahl der Opfer steigt nach den beiden Bombenanschlägen auf dem Sinai. Gemäß neusten Zahlen sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern sind ein Richter und zwei Polizisten

13:43 Uhr
Bei einem Angriff auf ein Hotel im Norden der Sinai-Halbinsel sind zwei Polizisten und ein Richter getötet worden. Zwölf weitere Menschen seien verletzt worden, teilte das ägyptische Militär am Dienstag mit. Sicherheitskräfte hätten das Feuer auf ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug eröffnet, das auf das Gebäude in Al-Arisch zuraste. Es sei explodiert, bevor es das Gebäude erreichte.

In der Zwischenzeit seien zwei Angreifer in das Hotel eingedrungen, hieß es weiter. Einer habe in der Küche seine Sprengstoffweste gezündet, der andere in einem Hotelzimmer um sich geschossen. Alle Angreifer seien getötet worden.

12:23 Uhr
Ein mutmaßlicher Unterstützer der Attentäter von Paris, der dem Islamisten Abdelhamid Abaaoud Unterschlupf gewährt haben soll, ist am Dienstag an die Justiz überstellt worden. Jawad Bendaoud sollte im Verlauf des Tages einem Richter vorgeführt werden, wie aus Justizkreisen in Paris verlautete. Bendaoud soll dem mutmaßlichen Anschlags-Drahtzieher Abaaoud eine Wohnung in der Pariser Vorstadt Saint-Denis zur Verfügung gestellt haben. Er wurde am vergangenen Mittwoch nahe der Wohnung festgenommen, während Sondereinheiten das Gebäude stürmten.

10:49 Uhr
Frankreich wird Passagiere der internationalen Thalys-Schnellzüge bald mit Metalldetektoren kontrollieren. An den Bahnhöfen von Paris und Lille würden «vor dem 20. Dezember» solche Sicherheitsschleusen für Thalys-Züge installiert, sagte die auch für Verkehr zuständige französische Umweltministerin Ségolène Royal am Dienstag im Radiosender France Inter. Später werde dies auch in «Brüssel, Amsterdam, Köln» geschehen.

10:18 Uhr
Bei einem Bombenanschlag vor einem Hotel im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind mindestens vier Polizisten getötet worden. Zwölf weitere Menschen seien verletzt worden, teilten Ärzte und Sicherheitskräfte weiter mit.

Ein Selbstmordattentäter habe versucht mit dem sprengstoffbeladenen Fahrzeug in das Hotel zu fahren, bevor Polizisten das Feuer eröffneten und das Auto explodierte. Wenige Minuten später sei eine zweite Bombe detoniert.

09:32 Uhr
Der Vermieter der vergangene Woche bei einer Terrorrazzia gestürmten Wohnung in Saint-Denis ist dem Haftrichter vorgeführt worden. Gegen Jawad B. müssen bei der Anhörung entweder konkrete Vorwürfe erhoben werden, oder er muss freigelassen werden. Er ist der bislang einzige Verdächtige in Frankreich, dem im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris ein Terrorprozess drohen könnte.

09:16 Uhr
In al-Arish auf dem Sinai sind zwei Bomben in der Nähe eines Hotels explodiert. Dabei seien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen – zwölf seien verletzt worden, berichtet «Russia Today». Offenbar waren zum Zeitpunkt des Anschlags mehrere Richter im Hotel anwesend.

Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters hat es sich bei der ersten Detonation um eine Autobombe gehandelt. Unter den Toten sei ein Polizist, zwei Richter seien verletzt worden.

Auf Twitter kursieren Bilder des Anschlagorts:

08:52 Uhr
Nach den Anschlägen von Paris sind die Flugbuchungen in die französische Hauptstadt einem Dienstleister zufolge um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Demnach hat es in den Tagen nach dem Attentaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 27 Prozent gegeben. Frankreich ist eigentlich das meistbesuchte Land der Erde. Nach Paris kamen im vergangenen Jahr 32,2 Millionen Besucher.

08:30 Uhr
Nach den Anschlägen von Paris hat Frankreichs Präsident François Hollande bei seinen Landsleuten neue Sympathien gewonnen. Auf die Frage, ob Hollande ein guter Präsident sei, antworteten in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Odoxa 32 Prozent der Befragten mit Ja – das waren zehn Prozentpunkte mehr als im Oktober