Das teilte das Büro des UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, am Samstag in New York mit. Der Diplomat intensivierte demnach seine Vermittlungsbemühungen und rechne mit der «vollständigen Zusammenarbeit» aller am Friedensprozess beteiligten syrischen Parteien.
Die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad hatte sich am Donnerstag bereit erklärt, an Friedensgesprächen unter Vermittlung der UNO teilzunehmen. Sie nannte allerdings als Bedingung, dass ihr eine Liste mit den an den Gesprächen teilnehmenden Assad-Gegnern vorliegen müsse.
Verschiedene Gruppen ausgeschlossen
Die UNO hatte Jordanien mit der Erstellung einer Liste beauftragt, auf der die von den Gesprächen ausgeschlossenen Gruppen aufgeführt werden. Dazu zählen etwa die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat und die mit Al-Kaida verbündete Al-Nusra-Front.
Der Resolution des UN-Sicherheitsrats vom 19. Dezember zufolge soll in Syrien ein Waffenstillstand in Kraft treten, sobald die Regierung und ihre Gegner die Gespräche über einen politischen Übergang aufnehmen. Binnen sechs Monaten soll eine Übergangsregierung gebildet werden, innerhalb von 18 Monaten sollen Wahlen stattfinden
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können