Pamplona ist wieder im Bann des Stiertreibens. Zehntausende Einheimische und Touristen haben am Freitag in der nordspanischen Stadt den Beginn des Volksfestes des Heiligen San Fermín gefeiert.
9.07. Die Stiere verlassen die Arena... (Tageblatt-Archiv/Susana Vera)
Ein Stier "überrennt" einen Läufer anlässlich der Hatz. (epa jim Hollander)
"Mann, sind die groß." (jim Hollander)
Kleine Erfrischung gefällig? (Jesus Diges)
Die Straßen der Stadt sind rot vor Menschen. (Daniel Fernandez)
Traditionell trink man einen speziellen spanischen Punsch. (Villar Lopez)
Ein rotes Meer. (Josu Santesteban)
Die Feier wurde durch den Abschuss eines Feuerwerkskörpers eröffnet. (Jesus Diges)
Die Teilnehmer tragen sich gegenseitig auf Händen. (Jesus Diges)
Farbenfroh … und ein wenig verrückt. (Jesus Diges)
Ein Stier über spring einen Stierkämpfer in der Arena. Die Stiere der Hatz werden am Abend bei einem Stierkampf getötet. (jim Hollander)
...in Richtung Innenstadt. (Tageblatt-Archiv/Susana Vera)
Anlässlich der Feier machen Tierschützer auf sich aufmerksam. (Jesus Diges)
Gute Laune überall. (Jesus Diges)
Das Stierrennen ist heftig umstritten. (dapd/Rafa Rivas)
Wer nicht schnell genug läuft... (Tageblatt-Archiv/Vincent West)
...ist selber Schuld. (dapd/Pedro Armestre)
Eine Million Schaulustige verfolgen das "Spektakel". Die Stadt Pamplona zählt 200.000 Einwohner. (dapd/Rafa Rivas)
Die meisten Touristen stammen aus Neuseeland, Australien, Amerika und Frankreich. (dapd/Rafa Rivas)
Tierschützern ist die blutige Tradition ein Dorn im Auge. (Tageblatt-Archiv/Vincent West)
Die Tiere müssen eine 825 Meter Route hinlegen. (dapd/Rafa Rivas)
Höhepunkt der achttägigen Feiern ist die am Samstag beginnende Stierhatz, wobei an jedem Morgen sechs Kampfstiere durch die engen Gassen Pamplonas gejagt werden. Die Bullen werden am Abend von Toreros in der Arena getötet.
" class="infobox_img" />Jedes Jahr wird gegen die Behandlung der Stiere protestiert. (dpa)
Am Freitag wurde mit dem Abschuss einer Feuerwerksrakete vom Rathausbalkon und dem Schlachtruf «Viva San Fermín, gora San Fermín!» (Es lebe der Heilige San Fermín) auf Spanisch und Baskisch das Volksfest gestartet.
Hunderte rot-weiß gekleidete Männer, die sogenannten «mozos», laufen bei der Stierhatz vor und neben den Bullen durch die Gassen der Stadt. Als einzige «Waffe», um die Stiere von sich fernzuhalten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt. Die Hatz («encierro») war durch Ernest Hemingways Roman «Fiesta» (1926) weltbekannt geworden. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1922 kamen 15 Läufer ums Leben, zuletzt 2009 ein 27-jähriger Spanier.
René Hoffmann (48) ist gelernter Journalist und arbeitet seit 1999 bei Editpress, zuerst bei der französischsprachigen Wochenzeitung "Le Jeudi", seit 2008 aber beim Tageblatt.
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