Sie wurden am frühen Donnerstagmorgen von Schneemassen mitgerissen, wie die Hochgebirgsgendarmerie in Chamonix mitteilte. Mehrere Personen werden weiterhin vermisst. Mindestens neun Menschen erlitten Verletzungen. Das Unglück gilt als das schlimmste seit Jahren. Erst vergangene Woche waren in den Alpen fünf Bergsteiger ums Leben gekommen.
Nach Angaben der französischen Behörden ereignete sich das Unglück auf rund 4000 Metern Höhe am Mont Maudit. Er liegt für Bergsteiger auf dem Weg zum Montblanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist. Einer der Verletzten konnte die Rettungskräfte gegen 5.30 Uhr alarmieren. Sie leiteten umgehend einen Großeinsatz ein. Die Lawine soll zwei internationale Seilschaften mitgerissen haben.
Die Ursache für den Abgang der Lawine war zunächst unklar. Kein Wetterdienst habe vor erhöhter Lawinengefahr gewarnt, zitierte die Nachrichtenagentur AFP den Bürgermeister von Chamonix.
Zu Demaart
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