Bei einem Anschlag auf einen Nachtclub in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind mindestens 16 Menschen getötet und fünf verletzt worden. Der Anschlag sei mit Brandbomben verübt worden, berichtete die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena am Freitag unter Berufung auf einen Sicherheitsbeamten.
Drei auf einem Motorrad sitzende Männer hätten Molotowcocktails in den Club geworfen und seien dann geflüchtet. Das Feuer konnte den Angaben zufolge schnell gelöscht werden. Die Sicherheitsbehörden nahmen Ermittlungen auf.
Extremisten
Anschläge gibt es in Ägypten des Öfteren im Norden der Sinai-Halbinsel, wo ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat aktiv ist. Die Armee geht dort militärisch gegen die Extremisten vor, die mitunter auch in anderen Landesteilen zuschlagen. Häufig sind Soldaten und Polizisten das Ziel.
Der IS-Ableger hat sich dazu bekannt, Ende Oktober einen russischen Ferienflieger auf dem Sinai zum Absturz gebracht zu haben. Alle 224 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Zu Demaart
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