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Franzosen billigen Sicherheits-Maßnahmen

Franzosen billigen Sicherheits-Maßnahmen
(AFP/Sebastien Bozon)

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Die Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen nach den islamistischen Anschlägen von Paris stößt bei den Franzosen ganz überwiegend auf Zustimmung.

Einer Umfrage des Instituts Ifop zufolge, die in der Sonntagszeitung «Dimanche Ouest-France» erschien, billigen 91 Prozent der Befragten die Verlängerung des Ausnahmezustands auf drei Monate. 94 Prozent stimmen der Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu und 95 Prozent unterstützen, dass Franzosen bei «Angriffen auf die grundlegenden Interessen der Nation oder Terrorakten» die Staatsbürgerschaft aberkennt werden kann.

Die Verhängung von Hausarrest gegen Gefährder stößt bei 92 Prozent auf Zustimmung und 94 Prozent finden es richtig, dass 8500 neue Stellen bei Polizei, Justiz und Zoll geschaffen werden. Die Idee der Bildung einer «Nationalgarde» aus Reservisten wird von 86 Prozent gebilligt.

Rechte Parteien

Das Umfrageinstitut Ifop hob hervor, dass die Maßnahmen des sozialistischen Präsidenten François Hollande besonders bei den Anhängern der rechten Parteien auf Zustimmung stoßen. Allerdings würden sie auch von den Wählern der Sozialisten massiv unterstützt.

Hollande hatte die Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen am Montag vor dem französischen Kongress angekündigt und damit die Konsequenzen aus den islamistischen Anschlägen gezogen, bei denen in Paris 130 Menschen getötet und 352 verletzt worden waren. Drei Gruppen von Attentätern hatten am Freitagabend vergangener Woche eine Konzerthalle, ein Fußballstadion und mehrere Cafés und Restaurants in der Pariser Innenstadt angegriffen. Zu den Anschlägen bekannte sich die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS).

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