Ein französischsprachiger Mann hatte vor etwa zwei Wochen eine Explosion in einem Hotel in Kopenhagen ausgelöst. Die Identität des Verdächtigen ist derzeit noch nicht gänzlich geklärt. Spekuliert wurde nur, dass der etwa 40-jährige Mann aus Luxemburg oder Belgien stamme.
Die Ermittlungen in dieser Affäre obliegen den dänischen Behörden, so Aussenminister Jean Asselborn. Es gäbe derzeit keine klaren Hinweise, die auf die exakte Nationalität des vermutlichen Täters hinweisen könnten.
Zudem können die augenblicklichen Ermittlungen nicht bestätigen, ob ein luxemburgischer Pass benutzt wurde.
Siehe auch:
Kopenhagen-Attentäter: Ein Tschetschene? (15.09.2010)
Bombenbauer von Kopenhagen mit gefälschtem Luxemburger Pass (12.09.2010)
Explosion in dänischem Hotel vermutlich Terroranschlag (11.09.2010)
Explosion in Kopenhagen: Verhafteter soll aus Belgien stammen (10.09.2010)
Zum Zeitpunkt der Verhaftung war der mutmaßliche Täter im Besitz von drei Ausweisen. Anfangs ging zwar die Rede von einem gefälschten Luxemburger Pass, doch später wurde die belgische Staatsbürgerschaft genannt.
In der Regel werde alles unternommen um jeglichen Missbrauch mit Pässen zu meiden. Die Spur eines Passes gehe selten verloren. Wenn ein Ausweis gestohlen oder verlegt wird, wird dies in den meisten Fällen mitgeteilt, fügte Asselborn hinzu.
tageblatt.lu
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