US-Präsident Barack Obama hat nach dem Anschlag mit 14 Toten in Kalifornien versichert, dass sich die USA "nicht terrorisieren lassen werden".
Die Trauer nach dem Terrorangriff sitzt tief. (Tageblatt/jae C. Hong)
(Tageblatt-Archiv/Mario Anzuoni)
Mehrere Stunden später wurde der Wagen gestellt. (Tageblatt)
Es kam zu einer Schießerei, bei der der Mann und die Frau getötet wurden. (Tageblatt/James Quigg)
Der Mann soll ein Einwohner aus San Bernardino sein, der an einem Streit bei der Feier beteiligt war. Ein dritter Verdächtiger wurde nach einer Versfolgungsjagd gestellt. (Tageblatt/Luis Sinco)
Bei der Schießerei gab es viele Verletzte. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Verzweifelte Menschen am Ort des Geschehens. (Tageblatt)
Bei der Massenschießerei wurden viele Menschen verletzt. (Tageblatt)
Die Verletzten werden vor Ort erstversorgt. (Tageblatt)
Massenaufgebot der Polizei (Tageblatt-Archiv/Mario Anzuoni)
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Die Spezialeinheit SWAT kommt zum Einsatz. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Einschüchtern will man sich aber nicht lassen. (Tageblatt-Archiv/Mike Blake)
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Überlebende werden evakuiert. (dapd/Frederic J. Brown)
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Die Polizei riegelte das Viertel hermetisch ab. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Die Behörde, wo die Tat geschah. (Tageblatt)
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Das Gebäude wird evakuiert. (Tageblatt/Doug Saunders)
Die Verletzten werden abtransportiert. (Tageblatt-Archiv/Handout)
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(dapd/ho)
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(Tageblatt/Doug Saunders)
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03.12.2015. "Als wären sie auf einer Mission" sagt der Polizeichef im kalifornischen San Bernardino über die bewaffnete Angreifer bei einer Mitarbeiter Feier in einer Behinderteneinrichtung. (Tageblatt/David Bauman)
Mindestens zwei Schützen haben dort das Feuer eröffnet. Im Festsaal befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens hundert Menschen. (Tageblatt/Chris Carlson)
Im Festsaal befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens hundert Menschen. 14 Menschen wurden bei der Schießerei getötet, 17 weitere verletzt. (Tageblatt/David Bauman)
Laut Polizei trugen die Schützen paramilitärische Kleidung und waren mit Sturmgewehren und Handfeuerwaffen ausgerüstet. (Tageblatt/Damian Dovarganes)
Nach der Schießerei ergriffen sie in einem schwarzen Sportgeländewagen die Flucht. Mehrere Stunden später wurde der Wagen gestellt. (Tageblatt)
«Wir sind Amerikaner. Wir werden unsere Werte, eine freie und offene Gesellschaft, verteidigen», sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. «Wir sind widerstandsfähig. Und wir werden uns nicht terrorisieren lassen.»
Obama sagte, es sei durchaus möglich, dass die beiden Attentäter von San Bernardino «radikalisiert wurden, um diesen Terrorakt zu begehen». Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und andere Terrorgruppen bemühten sich «aktiv» um Menschen, die dann oft als Einzeltäter «schreckliche Gewalttaten verüben».
Aufruf an die Gesellschaft
Obama forderte die gesamte Gesellschaft – von der Regierung über die Polizei bis hin zu den Religionsgemeinschaften – zur Zusammenarbeit auf, um zu verhindern, «dass diese Menschen diesen hasserfüllten Ideologien anheimfallen».
Am Mittwoch hatte der 28-jährige Syed Farook, ein pakistanischstämmiger US-Bürger, zusammen mit seiner Ehefrau Tashfeen Malik eine Weihnachtsfeier in San Bernardino bei Los Angeles gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und verletzte 21 weitere, bevor es von der Polizei erschossen wurde. Am Freitag stufte das FBI die Tat als «Terrorakt» ein. Das Paar war demnach aber offenbar nicht in eine größere Gruppe eingebunden.
Obama mahnte nach dem Attentat erneut eine Verschärfung der Waffengesetze an. Die Attentäter in San Bernardino hätten Sturmgewehre wie beim Militär, also «Kriegswaffen» verwendet, «um so viele Menschen wie möglich zu töten», kritisierte der Präsident. Das Attentat sei also eine weitere «tragische Erinnerung» daran, «dass es hier in Amerika für gefährliche Leute viel zu einfach ist, an Waffen zu kommen», erklärte Obama. Sogar Menschen, die auf einer Flugverbotsliste stünden, könnten einfach «in einen Laden gehen und eine Waffe kaufen». «Das ist wahnsinnig», sagte Obama. «Wenn jemand zu gefährlich ist, um in ein Flugzeug zu steigen, ist er definitionsgemäß auch zu gefährlich, um eine Waffe zu kaufen.» Obama war in der Vergangenheit immer wieder mit Initiativen für schärfere Waffengesetze im Kongress gescheitert, wo vor allem die Republikaner nicht am in der US-Verfassung verankerten Recht auf Waffenbesitz rütteln wollen.
René Hoffmann (48) ist gelernter Journalist und arbeitet seit 1999 bei Editpress, zuerst bei der französischsprachigen Wochenzeitung "Le Jeudi", seit 2008 aber beim Tageblatt.
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