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«Die USA lassen sich nicht terrorisieren»

«Die USA lassen sich nicht terrorisieren»
(Reuters/Mike Blake)

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US-Präsident Barack Obama hat nach dem Anschlag mit 14 Toten in Kalifornien versichert, dass sich die USA "nicht terrorisieren lassen werden".

«Wir sind Amerikaner. Wir werden unsere Werte, eine freie und offene Gesellschaft, verteidigen», sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. «Wir sind widerstandsfähig. Und wir werden uns nicht terrorisieren lassen.»

Obama sagte, es sei durchaus möglich, dass die beiden Attentäter von San Bernardino «radikalisiert wurden, um diesen Terrorakt zu begehen». Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und andere Terrorgruppen bemühten sich «aktiv» um Menschen, die dann oft als Einzeltäter «schreckliche Gewalttaten verüben».

Aufruf an die Gesellschaft

Obama forderte die gesamte Gesellschaft – von der Regierung über die Polizei bis hin zu den Religionsgemeinschaften – zur Zusammenarbeit auf, um zu verhindern, «dass diese Menschen diesen hasserfüllten Ideologien anheimfallen».

Am Mittwoch hatte der 28-jährige Syed Farook, ein pakistanischstämmiger US-Bürger, zusammen mit seiner Ehefrau Tashfeen Malik eine Weihnachtsfeier in San Bernardino bei Los Angeles gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und verletzte 21 weitere, bevor es von der Polizei erschossen wurde. Am Freitag stufte das FBI die Tat als «Terrorakt» ein. Das Paar war demnach aber offenbar nicht in eine größere Gruppe eingebunden.

Obama mahnte nach dem Attentat erneut eine Verschärfung der Waffengesetze an. Die Attentäter in San Bernardino hätten Sturmgewehre wie beim Militär, also «Kriegswaffen» verwendet, «um so viele Menschen wie möglich zu töten», kritisierte der Präsident. Das Attentat sei also eine weitere «tragische Erinnerung» daran, «dass es hier in Amerika für gefährliche Leute viel zu einfach ist, an Waffen zu kommen», erklärte Obama. Sogar Menschen, die auf einer Flugverbotsliste stünden, könnten einfach «in einen Laden gehen und eine Waffe kaufen». «Das ist wahnsinnig», sagte Obama. «Wenn jemand zu gefährlich ist, um in ein Flugzeug zu steigen, ist er definitionsgemäß auch zu gefährlich, um eine Waffe zu kaufen.» Obama war in der Vergangenheit immer wieder mit Initiativen für schärfere Waffengesetze im Kongress gescheitert, wo vor allem die Republikaner nicht am in der US-Verfassung verankerten Recht auf Waffenbesitz rütteln wollen.

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