Mit dieser Entscheidung vom Montagabend (Ortszeit) darf nur noch die Hälfte der Autos in der chinesischen Hauptstadt für die Dauer des sogenannten roten Alarms zirkulieren. Schulen sollen geschlossen bleiben, Fabriken können nur eingeschränkt produzieren. Experten rechneten damit, dass der gesundheitsschädliche Smog bis mindestens Donnerstag andauern wird.
Die Konzentration des vor allem für das Lungengewebe schädlichen Feinstaubs lag den Angaben zufolge bei 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und damit deutlich höher als der Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation von 25 Mikrogramm. Bereits Anfang des Monats hatte die Feinstaubbelastung einen Rekordwert erreicht.
Time-lapse photography shows how heavy #smog lingered for 5 days in Beijing was dispersed overnight (By Fazhi Paper)
https://t.co/wQJlO5zPux
— CCTVNEWS (@cctvnews) 2. Dezember 2015
Staub in der Luft
Die Umweltbelastung in Peking hatte in den vergangenen Jahren mit dem Autoverkehr und dem hohen Energieverbrauch insgesamt stark zugenommen. Mit der Verbrennung von Kohle im Winter spitzte sich die Lage mit dem ungewöhnlich kalten Wetter im November zu.
Zwar erließ die kommunistische Führung strengere Emissionsnormen und investiert in saubere Energiequellen wie Solar- und Windkraft. Doch bezieht die Volksrepublik weiterhin mehr als 60 Prozent ihres Energiemix.
Zu Demaart
















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