Der Bus mit den Grenzschützern sei nahe der Stadt Salta von einer Brücke 20 Meter in die Tiefe gestürzt, teilte die Nationale Gendarmerie mit. Warum der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe, sei noch unklar.
Fernsehsender zeigten Bilder des abgestürzten Busses und der Rettungsteams, die Überlebende und Leichen aus dem Wrack zogen. In dem Bus saßen den Angaben zufolge rund 60 Personen. 20 Polizisten seien mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Telam.
Konvoi
Der verunglückte Bus war in einem Konvoi mit zwei weiteren Bussen in die Region Jujuy unterwegs, die an Bolivien grenzt. Sicherheitsministerin Patricia Bullrich und der Direktor der Nationalen Gendarmerie, Omar Ariel Kannemann, reisten an den Unglücksort.
Der neue Präsident Mauricio Macri, der am Montag seine erste volle Woche im Amt begann, sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Unglücke wie dieses machten deutlich, dass die Qualität der Straßen in Argentinien dringend verbessert werden müsse, erklärte er. Vor allem auf dem Land sind in Argentinien die Straßen vielerorts in schlechtem Zustand.
Zu Demaart
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