Glanzstück der Versteigerung am Montag war ein 110 Kilogramm schwerer Meteorit, der für 130.000 Euro den Besitzer wechselte. Insgesamt kamen 250 Meteoriten sowie Mineralien, historische wissenschaftliche Instrumente und Bücher unter den Hammer, dabei kamen 649.520 Euro zusammen.
Der 110 Kilogramm schwere Meteorit war 1836 in Namibia entdeckt worden und ging an einen asiatischen Millionär, wie das Auktionshaus Lucien Paris mitteilte. Er brachte rund das Doppelte des Schätzwerts ein, den das Auktionshaus mit zwischen 60.000 und 65.000 Euro angegeben hatte.
Alle Meteoriten versteigert
Weniger erfolgreich verlief die Versteigerung eines mehr als 17 Kilo schweren außerirdischen Gesteinsbrockens, der nahe dem Meteor Crater in den USA niedergegangen war: Er wurde für 37.000 Euro verkauft, dabei hatte auch sein Schätzwert zwischen 60.000 und 65.000 Euro gelegen.
Ein 1947 in der damaligen Sowjetunion gefundener, vollständig erhaltener Meteorit wurde für 2000 Euro versteigert. Die Versteigerung der Sammlung des Franzosen Pierre Delpuech war dem Auktionshaus zufolge die größte in der Geschichte, wenn die Zahl der angebotenen Meteoriten zugrunde gelegt wird. Alle angebotenen Meteoriten fanden einen Käufer.
Zu Demaart
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