Am Dienstag informierte der Staatssekretär im Kulturminsterium, Guy Arendt, die Mitglieder des parlamentarischen Kulturausschusses, darüber, dass die sogenannten „assises culturelles“ nicht wie geplant im Februar sondern im Juni oder Juli stattfinden würden. Man wolle die Arbeiten nicht überstürzen.
Die Inititative, die Tagung in den Sommer zu verlegen, findet der Vorsitzende des Ausschusses, André Bauler, in Ordnung, da es wichtig sei die Arbeit gut vorzubereiten.
Kulturentwicklungsplan
Die „assises culturelles“ sollen zur Ausarbeitung eines nationalen Kulturentwicklungsplans führen, sagte Bauler dem Tageblatt. Dieser Plan soll im Herbst vorliegen. Was die Vorbereitung angehe, so würden laut Guy Arendt im Vorfeld Arbeitsgruppen aus den verschieden Sparten des Kulturlebens zusammenkommen, um ihre Ideen zu Papier zu bringen.
Außerdem würde eine TNS-Ilres Umfrage unter Akteuren des Kulturulebens und der Öffentlichkeit durchgeführt, um sich ein Bild von den Notwendigkeiten im kulturellen Bereich zu machen.
Obwohl das Parlament in die Arbeit der „assises“ mit eingebunden werden, würde die Veranstaltung nicht im Parlament stattfinden, sondern an einem Ort, der Platz für 180-200 Personen biete.
Zu Demaart
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