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Asselborn: «Kein Sicherheits-Problem»

Asselborn: «Kein Sicherheits-Problem»
(AFP/John Thys)

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Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat nach den Anschlägen von Paris davor gewarnt, den Zuzug von Flüchtlingen und die Terrorgefahr in einen Zusammenhang zu stellen.

Der Luxemburger Außenminister warnt davor die Terrorgefahr und die Flüchtlingsproblematik zu vermischen. «Es ist nicht die Flüchtlingswelle, die Terrorismus nach Europa bringt», sagte Asselborn am Mittwoch auf einer Konferenz in Berlin. Die Flüchtlingskrise sei kein Sicherheitsproblem für Europa.

Asselborn kritisierte «rechtspopulistische Hetze» gegen Flüchtlinge und sagte, die Flüchtlingskrise stelle die Europäische Union vor eine «Zerreißprobe». Die EU müsse solidarisch handeln und wissen, dass die Belastung Deutschlands in der Krise Grenzen habe. Eine Umkehr der deutschen Flüchtlingspolitik hätte «unheimlich negative Konsequenzen» für alle Balkanländer.

«Ich glaube, dass Schengen heute vielleicht wichtiger ist als der Euro», sagte Asselborn. Er warnte davor, die 1985 im luxemburgischen Schengen vereinbarte Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen zurückzunehmen. Deshalb sei eine bessere Sicherung der Außengrenzen und eine Stärkung der Grenzschutzmission Frontex notwendig. «Das koordinierte Durchwinken an unseren Außen- und Innengrenzen muss ein schnelles Ende finden.»

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