Im Dezember 2014 betrug die Arbeitslosenquote in den Euro-Ländern 11,4 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Zuletzt war die Quote im August 2012 niedriger gewesen.
Insgesamt waren im Dezember 18,13 Millionen Männer und Frauen in den Eurostaaten ohne Job. Besonders betroffen sind nach wie vor Griechenland und Spanien. Deutschland und Österreich meldeten die niedrigsten Quoten, gefolgt von Tschechien, Malta und Luxemburg.
In Luxemburg lag die Arbeitslosenrate laut Eurostat im Dezember 2014 bei 5,9 Prozent. Im EU-28-Vergleich käme Luxemburg auf Platz 5. Laut Luxemburger Außenministerium lag die Quote allerdings bei 7 Prozent. Laut dieser Rechnung läge Luxemburg auf Rang 10. Im Vormonat sowie im November 2013 lag die Arbeitslosenrate bei 7,1 Prozent.
Niedrigster Wert seit 2011
In der Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten sank die Arbeitslosenquote von 10,0 auf 9,9 Prozent. Dies war der niedrigste Wert seit Oktober 2011. Die Quote entspricht 24,06 Millionen Menschen. Über ein Jahr betrachtet fiel die Quote in 24 Staaten.
Unter jungen Menschen besserte sich die Arbeitslosigkeit derweil. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren in den Euro-Ländern 23,0 Prozent ohne Arbeit, nach 23,6 Prozent im Monat November.
Jugendarbeitslosigkeit von 51,4 Prozent
Am dramatischsten war die Situation trotz leichten Rückgangs in Spanien mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 51,4 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 50,6 Prozent im Oktober.
Diese Werte sind aber nicht unmittelbar vergleichbar mit der Gesamtquote: Schüler und Studenten ohne Job werden ausgeklammert, das verkleinert die Bezugsgruppe. Dadurch fällt jeder einzelne Arbeitslose mehr ins Gewicht.
Zu Demaart
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