Headlines

Angst vor steigender Strahlenbelastung

Angst vor steigender Strahlenbelastung
(dpa)

Eineinhalb Wochen nach dem verheerenden Tsunami in Japan wächst die Sorge vor einer radioaktiven Verseuchung des Meerwassers rund um das Atomkraftwerk Fukushima I.

Die Behörden begannen am Dienstag, die Belastung zu messen. Viele Tonnen Wasser aus dem Pazifik werden eingesetzt, um die überhitzten Reaktoren in dem Atomkomplex direkt an der Küste zu kühlen. Experten warnen deswegen, dass auf diesem Wege radioaktive Substanzen in den Pazifik gelangen könnten. Japanische Behörden gehen nach eigenem Bekunden davon aus, dass für andere Staaten keine Gefahr besteht. Zumindest nachweisbar ist die Katastrophe aber in anderen Teilen der Welt: So wurden im mehr als 8000 Kilometer entfernten Island Isotope gemessen, die wahrscheinlich aus Fukushima stammen.

Steigende Reaktortemperaturen
Ein Temperaturanstieg im japanischen Katastrophen-Kraftwerk Fukushima hat die Angst vor einem atomaren Super-GAU erneut angefacht. Zudem zerstreuten Rauch und Dampf über mehreren Reaktorblöcken am Dienstag die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Atomkrise in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Dennoch nahm die Betreibergesellschaft Tepco die Arbeiten wieder auf, um das nach Erdbeben und Tsunami schwerbeschädigte Kernkraftwerk unter Kontrolle zu bringen.
Reuters

Jetzt weiterlesen! !

Für 0.99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Sie sind bereits Kunde?