Ein genaues Motiv für das Blutbad in einer Sozialeinrichtung in Kalifornien ist noch nicht bekannt. Doch es soll Hinweise geben, dass die Täter möglicherweise zu Terrorverdächtigen Kontakt hatten.
Die Trauer nach dem Terrorangriff sitzt tief. (Tageblatt/jae C. Hong)
(Tageblatt-Archiv/Mario Anzuoni)
Mehrere Stunden später wurde der Wagen gestellt. (Tageblatt)
Es kam zu einer Schießerei, bei der der Mann und die Frau getötet wurden. (Tageblatt/James Quigg)
Der Mann soll ein Einwohner aus San Bernardino sein, der an einem Streit bei der Feier beteiligt war. Ein dritter Verdächtiger wurde nach einer Versfolgungsjagd gestellt. (Tageblatt/Luis Sinco)
Bei der Schießerei gab es viele Verletzte. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Verzweifelte Menschen am Ort des Geschehens. (Tageblatt)
Bei der Massenschießerei wurden viele Menschen verletzt. (Tageblatt)
Die Verletzten werden vor Ort erstversorgt. (Tageblatt)
Massenaufgebot der Polizei (Tageblatt-Archiv/Mario Anzuoni)
(Tageblatt-Archiv/Mario Anzuoni)
Die Spezialeinheit SWAT kommt zum Einsatz. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Einschüchtern will man sich aber nicht lassen. (Tageblatt-Archiv/Mike Blake)
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(Tageblatt/jae C. Hong)
Überlebende werden evakuiert. (dapd/Frederic J. Brown)
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Die Polizei riegelte das Viertel hermetisch ab. (Tageblatt-Archiv/Handout)
Die Behörde, wo die Tat geschah. (Tageblatt)
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Das Gebäude wird evakuiert. (Tageblatt/Doug Saunders)
Die Verletzten werden abtransportiert. (Tageblatt-Archiv/Handout)
(Tageblatt/jae C. Hong)
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(dapd/ho)
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(Tageblatt/Doug Saunders)
(dapd/ho)
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03.12.2015. "Als wären sie auf einer Mission" sagt der Polizeichef im kalifornischen San Bernardino über die bewaffnete Angreifer bei einer Mitarbeiter Feier in einer Behinderteneinrichtung. (Tageblatt/David Bauman)
Mindestens zwei Schützen haben dort das Feuer eröffnet. Im Festsaal befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens hundert Menschen. (Tageblatt/Chris Carlson)
Im Festsaal befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens hundert Menschen. 14 Menschen wurden bei der Schießerei getötet, 17 weitere verletzt. (Tageblatt/David Bauman)
Laut Polizei trugen die Schützen paramilitärische Kleidung und waren mit Sturmgewehren und Handfeuerwaffen ausgerüstet. (Tageblatt/Damian Dovarganes)
Nach der Schießerei ergriffen sie in einem schwarzen Sportgeländewagen die Flucht. Mehrere Stunden später wurde der Wagen gestellt. (Tageblatt)
Die Attacke im kalifornischen San Bernardino mit 14 Toten hat möglicherweise einen Terrorhintergrund. Wie die Sender CNN und CBS am Donnerstag unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten, soll ein Täter, der 28-jährige Syed Farook, über soziale Medien mit Terrorverdächtigen Kontakt gehabt haben. Als Motiv kommt auch ein Streit am Arbeitsplatz in Frage. Die Tat sei eindeutig geplant worden, sagte FBI-Ermittler David Bowdich. Die beiden hätten eine «Mission» gehabt.
Zusammen mit seiner 27 Jahre alte Frau Tashfeen Malik hatte Farook am Mittwoch bei einer Weihnachtsfeier in einer Sozialeinrichtung des Bezirks San Bernardino ein Blutbad angerichtet. Die vierzehn Todesopfer waren zwischen 26 und 60 Jahre alt. Zwölf von ihnen seien Bezirksangestellte gewesen, sagte Polizeichef Jarrod Burguan am Donnerstagabend (Ortszeit). Nach Mitteilung der Polizei wurden auch 21 Menschen verletzt. Das schwer bewaffnete Ehepaar wurden von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd getötet.
Großes Waffenarsenal
Die Angreifer besaßen ein großes Waffenarsenal. Allein in ihrer Wohnung fanden Ermittler zwölf Rohrbomben und mehr als 4500 Schuss Munition für Sturmgewehre, Pistolen und langläufige Waffen. Das Paar sei zu weiteren Angriffen fähig und ausgerüstet gewesen, sagte Burguan.
Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown erklärte am Donnerstagabend, dass alles für die Sicherheit der Bevölkerung getan werde.
Der US-Bürger Farook, der die Pakistanerin im Internet kennenlernte und erstmals in Saudi-Arabien traf, war mit ihr im Juli 2014 in die USA eingereist. Gemeinsam hatten sie eine sechs Monate alte Tochter.
Eric Rings, geboren 1979 in Esch/Alzette, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg und fing 2010 als Journalist beim Tageblatt an. Seit 2019 schreibt er über innenpolitische Themen.
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