Angelina Jolie zeigt sich mal wieder von ihren sozialen Seite: die US-Schauspielerin hat am Mittwoch auf dem Weg ins Flüchtlingslager Idomeni Flüchtlinge besucht. Hier die Bilder.
Jolie ist derzeit in ihrer Funktion als UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlinge auf Reisen und stattete sowohl Flüchtlingen am Hafen von Piräus als auch Migranten im Athener Flüchtlingslager "Eleonas" einen Besuch ab. (dapd/Louisa Gouliamaki)
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US-Schauspielerin Angelina Jolie hat sich am Mittwoch auf dem Weg ins Flüchtlings-Elendslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze mit Flüchtlingen in Athen getroffen. Jolie ist derzeit in ihrer Funktion als UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlinge auf Reisen und stattete sowohl Flüchtlingen am Hafen von Piräus als auch Migranten im Athener Flüchtlingslager «Eleonas» einen Besuch ab. Geplant war zudem am späten Nachmittag ein Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.
Griechische Fernsehsender zeigten Jolie am Mittwoch in den Flüchtlingslagern eng umringt von Migranten und Presseleuten. Vor allem Kinder haben es der Schauspielerin angetan; unbeirrt vom Massenauflauf der Fotografen unterhielt sie sich ausgiebig mit jenen Knirpsen, die es inmitten der Menschentraube direkt zu ihr geschafft hatten, und stand bereitwillig für Selfies zur Verfügung.
«Es ist tragisch und beschämend»
Bereits am Dienstag hatte die Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen Flüchtlingslager im Libanon besucht. «An diesem Tag, dem fünften Jahrstag des Syrien-Konfliktes, hatte ich gehofft, in Syrien zu sein; dem UN-Hilfswerk zu helfen, Familien wieder zurück nach Hause zu bringen, auch die, die ich selbst kennengelernt habe. Es ist tragisch und beschämend, dass wir immer noch so weit von diesem Punkt entfernt sind», sagte sie vor Journalisten.
Nach UN-Angaben ist die Hälfte der syrischen Vorkriegsbevölkerung von 23 Millionen Menschen vertrieben worden, rund fünf Millionen von ihnen sind überwiegend in die Nachbarländer Libanon, Jordanien, Türkei und Irak geflohen.
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