Der Mann hatte kurz nach den Pariser Anschlägen vom 13. November angegeben, er sei von drei Männern attackiert und verletzt worden, die sich als Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgegeben hätten. Die Ermittler fanden aber keine Belege für diese Angaben.
Ausgehend von den Untersuchungen sei die wahrscheinlichste Hypothese, dass der Mann sich seine Verletzungen selbst zugefügt habe, erklärte Staatsanwalt Brice Robin am Donnerstag der französischen Agentur AFP. Der Mann bleibt nach Angaben seiner Anwältin bei seiner Version. Der Prozess wurde für den 13. April angesetzt.
Viel Aufmerksamkeit
Der Fall hatte wenige Tage nach der islamistischen Mordserie mit 130 Toten in Paris und Saint-Denis viel Aufmerksamkeit bekommen, auch Staatschef François Hollande verurteilte damals den angeblichen Angriff.
Keine Zweifel haben die Behörden an der Attacke auf einen anderen jüdischen Lehrer ebenfalls in Marseille im Januar. Die Polizei hatte danach einen Jugendlichen festgenommen, der sich auf den IS berief.
Zu Demaart
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