Samstag24. Januar 2026

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Alte Hecke ab, Steinblöcke hin

Alte Hecke ab, Steinblöcke hin
(Tageblatt/Olivier Halmes)

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Ein Schauspiel der ganz besonderen Art erleben zurzeit die Anwohner und Nutzer der route d’Ettelbruck in Ingeldorf. Vor einigen Monaten wurde in einer Nacht- und Nebelaktion eine alte Hecke entlang der Hauptverkehrsachse zwischen Diekirch und Ettelbrück abgeholzt.

Der DP-Abgeordnete André Bauler wollte daraufhin im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an die zuständigen Minister François Bausch und Carole Dieschbourg wissen, welchen Zweck diese Aktion verfolgt (Link). Quintessenz: «anderes Grün» wie zum Beispiel Nusshecken und Zwetschgenbäume sollten im Rahmen eines Piloprojekts die alten Hecken ersetzen.

Soweit so gut. Anstelle einer alten Buchen- und Ligusterhecke eben eine Vielfalt von Pflanzen und Sträuchern. Nun ist es aber so, dass gleich nachdem die Hecke im Herbst letzten Jahres weg war, eine Unsitte sich sofort eingebürgert hat. Anstelle der dafür vorgesehenen befestigten Einfahrten wurde nun quer über die abgeholzte Fläche gefahren, um zu den Häusern der Anwohner zu gelangen. Autos, aber auch Lastkraftwagen, machten es sich zur Gewohnheit, so zu «verfahren». Die Folge: Neben einer Gefährdung der Fuß- und Radfahrer wurde vor allem die freigelegte Fläche der ehemaligen Hecke durch die Reifen der Fahrzeuge regelrecht «umgepflügt».

Vor dem Pilotprojekt zunächst mal Steine …

Keine Chance für irgendwelches Grün, geschweige denn eine Art «gepflegter Wildwuchs» entstehen zu lassen, wie es das Pilotprojekt ja laut Aussage des Ministers zum Auftrag hatte. Dies schien nun auch den Beamten des Straßenbauverwaltung aufgefallen zu sein.

Nicht später als am Freitagmorgen kam ein Bauunternehmer angefahren, um große Steinblöcke auf die besagte Flächen zu legen. Damit soll wohl verhindert werden, dass der motorisierte Verkehr weiterhin über den «Grünstreifen» fährt anstatt die dafür zur Verfügung stehenden Einfahrten zu benutzen. Man kann also gespannt sein, wie es mit diesem Pilotprojekt in Ingeldorf nun weitergeht …

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Tageblatt-Ausgabe vom 25. Februar (Print und Epaper).