Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU sorgt weltweit für Proteste. An diesem Samstag (18. April) wollen Gewerkschaften, soziale Bewegungen und Organisationen rund um den Globus ihren Widerstand gegen das Handelspaket zum Ausdruck bringen.
In Luxemburg-Stadt ist auf der Place Guillaume eine Veranstaltung vorgesehen. Weltweit seien über 600 Aktionen angekündigt, teilte das globalisierungskritische Netzwerks Attac mit. Kommende Woche beginnt in New York die neunte Verhandlungsrunde zu dem Handelsabkommen. Es geht dabei um den Abbau von Hemmnissen im transatlantischen Handel und die Anregung grenzüberschreitender Investitionen in diesem Raum. Umwelt- und Verbraucherschützer befürchten aber ein Absenken europäischer Standards durch TTIP.
Attac forderte das EU-Parlament auf, sich in einer Resolution gegen TTIP auszusprechen. Auch das vorgesehene Abkommen CETA mit Kanada dürfe nicht ratifiziert werden. «Attac sieht in den geplanten Abkommen einen Angriff auf soziale, rechtliche und ökologische Standards dies- und jenseits des Atlantiks», erklärte das Netzwerk. «Profitieren würden allein große Konzerne und Banken.»
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