Die französische Fluggesellschaft hat vier Mitarbeiter entlassen, die nach ihren Ermittlungen an den Angriffen auf ein Vorstandsmitglied beteiligt waren.
05.10.2015 Im Streit um einen neuen Sparplan bei der französischen Fluggesellschaft Air France haben hunderte Demonstranten ein Treffen von Konzernführung und Betriebsrat gestürmt. (dapd/Kenzo Tribouillard)
Air France Direktor Pierre Plissonnier mit zerrissenem Hemd. (dapd/Kenzo Tribouillard)
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(dapd/Boris Horvat)
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Xavier Broseta, stellvertretender Direktor der Personalabteilung hängt halbnackt am Zaun. (dapd/Kenzo Tribouillard)
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Am 5. Oktober hatte das Unternehmen in einer erweiterten Betriebsratssitzung darüber informiert, dass 2.900 Arbeitsplätze gestrichen werden sollten. Danach war es zu Krawallen gekommen. Der Personalchef des Unternehmens flüchtete mit zerrissenem Hemd und rettete sich, indem er über ein Tor kletterte.
Die französische Justiz leitete Ermittlungsverfahren ein. Das Unternehmen selbst eröffnete Disziplinarverfahren gegen insgesamt 18 Mitarbeiter. Vier von ihnen, sind entlassen worden. Gegen einen fünften, der Mitglied des Betriebsrates ist, läuft ein Entlassungsverfahren. Elf Mitarbeiter sind freigestellt worden. In einem Fall hat die Untersuchung der Gesellschaft ergeben, dass ein Beschuldigter Mitarbeiter an den Krawallen nicht beteiligt war.
Die Gewerkschaft CGT hat kritisiert, dass Air France die Unschuldsvermutung verletze. Als Reaktion hat sie angekündigt, dass der Kampf um die Arbeitsplätze bei Air France jetzt erst richtig begänne. Ein Abgeordneter der sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung kritisierte, dass Air France vor Abschluss der Strafverfahren gehandelt habe. Das Unternehmen hätte den Ausgang der Justiz-Aktionen abwarten müssen.
Eric Rings, geboren 1979 in Esch/Alzette, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg und fing 2010 als Journalist beim Tageblatt an. Seit 2019 schreibt er über innenpolitische Themen.
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