Da kann man nicht meckern: Der Sommer 2015 war überdurchschnittlich warm, sonnig und trocken. Den Titel als wärmster Sommer in Luxemburg schnappt sich aber ein Anderer.
16.07.2015. Der Hochsommer kommt nach Luxemburg zurück. Mit Schwimmbadwetter und Temperaturen über 30 Grad. (Tania Feller)
Allerdings sind entlang der Kaltfront, die am Freitag über Luxemburg zieht, vereinzelt Gewitter und sogar Hagelschauer möglich, schreibt Philippe Ernzer von "Météo Boulaide".
"Rock-A-Field" ist vorbereitet. Das ist keine Schneemaschine, sondern eine frische Dusche gegen die Hitze. (Ifinzi)
Viel trinken ist wichtig, aber nicht nur Alkohol. (Tania Feller)
Wasser, ungesüßte Tees oder Schorlen sind am besten. (Fabrizio Pizzolante)
Über Luxemburg hat sich eine Hitzeglocke festgesetzt. Kurz vor den Sommerferien passt das zur Einstimmung. (Alain Rischard/editpress)
Die Schwimmbäder sind voll. Die Leute suchen Abkühlung. (Ifinzi)
(Ifinzi)
Angesichts der Dauersonne sollten sich die Menschen aber besser ein schattiges Plätzchen suchen und nicht vergessen zu trinken. (Faussems)
Gerade ältere Menschen leiden unter der Hitze. (Jean-Claude Ernst)
(Ifinzi)
Die Waldbrandgefahr ist hoch. (Ifinzi)
05.07.2015. Unwetter, Starkregen, große Hagelkörner und Überschwemmungen am Sonntag in Luxemburg? Alles hängt von der Richtung ab, welche die Kaltfront einschlägt. Auch in der Großregion wird von unwetterartigen Gewittern gewarnt. (Screenshot/Météo Boulaide)
In Esch/Alzette hat es in einem Wald gebrannt. (Ifinzi)
Wegen der hohen Ozonwerte wird auf den Autobahnen die Geschwindigkeit begrenzt. (Tageblatt)
04.07. 2015 Mit steigenden Temperaturen steigt in Luxemburg und in der Großregion auch die Gefahr von heftigen Sommergewittern. "Meteo Remich" und ... (Screenshot)
"Meteo Boulaide" warnen vor heftigen Unwettern mit Tornados, riesigen Hagelkörnern und massiven Regenfällen. (Screenshot)
Für das Wochenende gilt in Luxemburg eine amtliche Unwetterwarnung. (dpa/Sven Koopmann)
Kräftiges Schwitzen ist in Luxemburg weiterhin angesagt. Erst ab der Wochenmitte ist mit einer Abkühlung zu rechnen. (Tania Feller)
Hohe Ozonwerte in Luxemburg. In Vianden wurden 282 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Die Grenzwert liegt bei 180 Mikrogramm. (Didier Sylvestre)
Die Straßenbauverwaltung kontrolliert wegen der Hitze jetzt verstärkt Straßen und Autobahnen nach Rissen. (Tageblatt.lu)
Und es geht noch heißer. Luft aus der Sahara flutet Luxemburg - die 38 Grad-Marke ist in Sicht. Da hilft nur Abkühlung. (Fabrizio Pizzolante)
Am 1. September begann für die Meteorologen der Herbst. Zeit für den staatlichen Wetterdienst MeteoLux eine vorläufige Bilanz über den Sommer 2015 zu ziehen. Und diese kann sich sehen lassen: Der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1947, weniger Regen als sonst zwischen Juni und August und überdurchschnittlich sonnig.
Als heißester Tag seit 1947 wird der 4. Juli mit 36,1 Grad Lufttemperatur in die Geschichte eingehen. Der bisherige Juli-Rekord in dieser Disziplin wurde 1995 an der Wetterstation am Findel gemessen, damals lag der Höchstwert noch bei 35,7 Grad. Die Durchschnittstemperatur lag im Juli bei 20,3 Grad. Damit gilt er als siebtwärmster Juli in der Stationsgeschichte. Insgesamt wurden im August acht Tropennächte verzeichnet, in denen die Lufttemperatur nicht unter 20 Grad fiel.
Weniger Regen
Im Sommer 2015 fiel mit 150,4 Liter/Quadratmer auch deutlich weniger Regen als im Durchschnitt im Refenrenzzeitraum zwischen 1986 und 2010 (226 Liter/Quadratmer). Das sind 66 Prozent als sonst üblich. Im Juni fielen noch 42,8 Liter/Quadratmeter, im Juli waren es noch weniger mit 30,3 Litern.
Im August regnete es laut MeteoLux mit 77,3 Litern deutlich mehr als im Juli. Allerdings überschreitet dieser Wert den Durchschnitt für den August nur leicht: «Mit 77,3 Litern/Quadratmetern Niederschlag übertrifft der August 2015 leicht das Soll von 75,8 Litern/Quadratmetern», schreibt MeteoLux.
An insgesamt 39 Tagen regnete es in diesem Sommer. Damit liegen wir ganz im Soll. Der klimatische Mittelwert liegt hier bei 40 Tagen. Und auch mit 11 Gewittertagen (Link) sind wir noch unter dem Durchschnitt von 14,6 Tage geblieben. Doch die «Schonfrist» war pünktlich zum Herbstanfang vorbei. Am Dienstag zog eine Gewitter- und Regenfront über Luxemburg, unter dem Gewicht der Wassermassen brach sogar ein Hallendach in Echternach ein (Link).
Sonne satt
Laut Statistik scheint die Sonne im Durchschnitt 708 Stunden über Luxemburg. In diesem Sommer gab es 789 Stunden Sonnenschein. Damit wurde der langjährige Durchschnittswert (1981-2010) deutlich überschritten. Die meisten Sonnenstunden wurden im Juli (279,8) gezählt.
Zum Vergleich: Im Juni schien die Sonne 269,5 Stunden und im August 240,4 Stunden. Trotzdem liegt auch der August über dem Durchschnitt von 230,8 Stunden.
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