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Ade «Jean Monnet»

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In den kommenden Monaten wird das EU-Personal aus dem Jean Monnet-Gebäude auf Kirchberg ausziehen. Der Bau sei zu alt, heißt es. Wo die Mitarbeiter aber unterkommen sollen ist noch unklar.

Im Augenblick arbeiten etwa 1.700 EU-Beamte im Jean Monnet-Gebäude. Die meisten davon, ungefähr 1.250, sind Übersetzer. Das Gebäude wurde 1975 erbaut. Es sollte mindestens 25 Jahre halten, heißt es, aber es wurden viel mehr Jahre daraus. Jetzt befindet das Bauwerk sich jedoch in einem eher schlechten Zustand. In letzter Zeit wurden unter anderem undichte Stellen in den Wasserleitungen, Probleme mit der Heizung oder Asbest im Gemäuer festgestellt. Die Druckerei musste deshalb während drei Monaten geschlossen werden.

Laut Tageszeitung «Le Quotidien» hat der Fonds d’urbanisation du Kirchberg darum entschieden, den Mietvertrag für das Monnet-Gebäude nicht zu verlängern. Er läuft im Dezember dieses Jahres aus.

Umzug ist billiger

Ein Umzug in ein neues Gebäude sei billiger als der Verbleib im Jean Monnet, schlussfolgerte die EU-Kommission. Letzte Woche wurde dem Personal angekündigt, man werde unziehen. Es wurde auch eine Informationsversammlung organisiert. Auch wenn einige Arbeitnehmer nostalgisch auf ihre Zeit im Jean Monnet zurückblicken, ist jedoch jeder damit einverstanden, dass ein Umzug notwendig ist, heißt es im Artikel von «Le Quotidien».

Die Angestellten der EU-Kommission fragen sich aber, wo sie eine neue Bleibe finden werden. Vonseiten der Verantwortlichen wurde lediglich erklärt, man sei dabei eine Markanalyse durchzuführen. Ein Gebäude mit dem Volument des Jean Monnet sei im Augenblick nicht verfügbar. Man sei darum gezwungen das Personal auf mehrere Gebäude zu verteilen. Der Umzug soll in Etappen vonstatten gehen. 2020 dann soll das gesamte Personal der EU-Kommission wieder im «Jean Monnet 2», das in der Nähe des aktuellen Monnet-Gebäudes gebaut werden soll, vereint werden.