Hintergrund ist ein Zwischenbericht der Kontrolleinrichtung der belgischen Polizei, des sogenannten Ausschusses P. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass der Polizei im vergangenen Jahr die Mittel und das Personal fehlten, die Brüder zu überwachen. Der Fall sei vor einem Jahr zu den Akten gelegt worden, berichtete die Tageszeitung Le Soir.
«Les moyens manquaient pour suivre les frères Abdeslam» A lire en librairie ou sur https://t.co/vsvqkZkC2p pic.twitter.com/Qk95wBIK7T
— Le Soir (@lesoir) 26 avril 2016
Ein Ausschuss der belgischen Volksvertretung, der für die Kontrolle der Polizei und der Geheimdienste zuständig ist, forderte einstimmig, die betroffenen Polizeidienste sollten ausführlich Auskunft geben, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Dienstag.
Brahim Abdeslam sprengte sich bei den islamistischen Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris in die Luft. Salah Abdeslam wurde am 18. März bei einem Großeinsatz der Polizei in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek festgenommen, er soll demnächst nach Frankreich ausgeliefert werden.
Unklar
Ob Abdeslam, dem eine Beteiligung an den Pariser Anschlägen vorgeworfen wird, auch direkt an der Vorbereitung der Brüsseler Anschläge beteiligt war, ist bislang unklar. Bei ihnen hatten drei islamistische Selbstmordattentäter am 22. März 32 Menschen getötet. Die Terrorserie von Paris kostete 130 unschuldigen Menschen das Leben.
Zu Demaart
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