Die Zahl der Asylbewerber in Luxemburg ist im Juni, im Vergleich zum Mai, leicht angestiegen. Das zeigen die neuesten Zahlen des Außenministeriums. So haben 89 Personen im Juni in Luxemburg Asyl beantragt. Das sind 11 Anträge mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Asylanträge drastisch gesunken. Im Juni des letzten Jahres wurden vom Außenministerium noch 181 Anträge gezählt. Die meisten Flüchtlinge kamen im Juni aus dem Kosovo (23), gefolgt von Bosnien-Herzegowina (13), Albanien (11), Tunesien (8), Weißrussland (6), sowie aus Algerien und Montenegro (jeweils 5). 60 Anträge wurden von Menschen aus Europa, 8 aus Asien und 21 aus Afrika eingereicht.
In diesem Jahr gingen bisher die meisten Asylanträge von Personen aus dem Kosovo (63) beim Außenministerium ein, gefolgt von Bosnien (56), Albanien (43), Montenegro (37) und Tunesien (35).
18 Personen wurden im Juni als Flüchtling anerkannt. Bei 50 Personen wurde der Flüchtlingsstatus abgelehnt. Im Juni kehrten 25 Personen freiwillig in ihre Heimat zurück. Das Dublinabkommen sieht vor, dass abgewiesene Asylbewerber wieder in das Land zurückgeführt werden, in das sie als erstes in die EU eingereist sind. So wurden im Juni jeweils zwei Personen nach Belgien, Deutschland, Italien und Polen sowie eine Person in die Schweiz ausgewiesen.
2013 haben bis Ende Juni insgesamt 483 Personen einen Antrag auf Asyl in Luxemburg gestellt.
Zu Demaart
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