Die Zusammenarbeit der Clinique Bohler, des Hôpital Kirchberg, der Clinique Ste-Marie und der Zitha-Klinik hat bereits für Aufregung gesorgt. So fürchteten mehrere Mitarbeiter der Zitha-Klinik, dass verschiedene Dienste der Zitha in andere Krankenhäuser des Verbundes verlegt würden. Nachdem diese Befürchtungen entkräftet wurden, entstand ein Gerücht, laut dem die Stiftung «Hôpitaux Robert Schuman» (FHRS) die Zithaklinik an private Investoren verkaufen wolle.
In ihrer Antwort auf eine parlamentarische Frage vom CSV-Abgeordneten Serge Wilmes weist Gesundheitsministerin Lydia Mutsch darauf hin, dass sie keine Kenntnis über derartige Pläne habe und niemand mit dieser Absicht an sie herangetreten sei. Die LSAP-Politikerin hebt allerdings hervor, dass die «Fondation Hôpitaux Robert Schuman» dem Privatrecht unterliegt und nicht vom Gesundheitsministerium verwaltet wird.
Des Weiteren macht Lydia Mutsch auf eine staatliche Hilfe für die Stiftung «Hôpitaux Robert Schuman» aufmerksam. So erhielt die FHRS eine staatliche Unterstützung in Höhe von knapp 69,4 Millionen Euro für den Ausbau und die Modernisierung der Zitha-Klinik. Allerdings müssen die staatlichen Investitionen für den Ausbau, die Ausstattung, Installationen und die Apparatur zurückgezahlt werden, wenn die Zithaklinik an private Investoren verkauft werden sollte.
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