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400 Betten für die Flüchtlinge

400 Betten für die Flüchtlinge
(Fabrizio Pizzolante)

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Familienministerin Corinne Cahen bestätigte am Donnerstag, dass Flüchtlinge in den Luxexpo-Hallen unterkommen. Es werde Platz für 400 Personen geschaffen.

Seit Anfang des Monats sind 325 Flüchtlinge in Luxemburg angekommen. Das erklärte Integrationsministerin Carinne Cahen dem Tageblatt. Die Ministerin Corinne Cahen bestätigte auch, dass die Vorbereitungen in der Halle sechs der LuxExpo (Link) in vollem Gange seien.

„Wir werden in der Halle Zelte errichten, da dies den Flüchtlingen wenigstens etwas Privatsphäre ermöglicht“, erklärt Cahen. Bisher sei aber nur die Halle sechs vorgesehen. Duschen und Sanitäranlagen würden ebenfalls in der Halle aufgerichtet werden, bestätigt Cahen. Eigentlich sollte die Halle der LuxExpo, nach Aussage der Ministerin nur im Notfall genutzt werden. Die Halle werde Cahen zufolge nun aber schon vorbereitet, da als nächstes das Einrichten der Logopädie in Strassen anstehe und man aber etwas Luft brauche um eben genau im Notfall die Menschen auch in fertigen Unterkünften empfangen zu können.

Pro Tag treffen 30 Flüchtlinge ein

„Es ist natürlich jetzt schon klar, dass es nicht weniger Flüchtlinge werden, sondern eher mehr. Momentan treffen jeden Tag in Luxemburg im Durchschnitt 30 Flüchtlinge ein“, so Cahen. Unter anderem stehe der Winter vor der Tür und somit müsse man den Menschen, wenn sie hier ankommen eine adäquate Unterkunft bieten. In der Halle sollen nach Aussage der Ministerin rund 400 Feldbetten aufgebaut werden. Die geplanten Zelte seien allerdings noch nicht in der Halle auf dem Kirchberg eingetroffen, diese würden aber in der nächsten Tagen geliefert werden, erklärt Cahen. Insgesamt habe Luxemburg, Cahen zufolge, die Kapazität rund 2.200 Flüchtlinge aufzunehmen. Allerdings seine mit der Ankunft der 325 Flüchtlingen im letzten Monat diese Kapazität erschöpft.

Ein etwas problematischer Punkt bei der Platz und Unterkunftsfrage sei, dass viele von den Flüchtlingen, die momentan in den Unterkünften untergebracht seien, bereits den Flüchtlingstatuts erhalten haben, aber leider noch keine andere Unterkunft außerhalb des Flüchtlingsheims gefunden hätten, so Cahen.

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