Am Tag nach der Wiedereröffnung des Airports seien vor allem Passagierflüge von und in europäische Städte geplant, erklärte der Sprecher der Fluggesellschaft Brussels Airlines, Kim Daenen. Für die schrittweise Normalisierung des Flugverkehrs gelten schärfste Sicherheitsvorkehrungen. Brussels Airlines ist bislang die einzige Linie, die den Betrieb seit den Anschlägen vom 22. März wieder aufgenommen hat. Normalerweise würden pro Wochentag etwa 600 Maschinen an dem internationalen Flughafen Zaventem abheben oder landen.
Zwei Attentäter hatten sich in der Abfertigungshalle des Flughafens in die Luft gesprengt. Später sprengte sich ein dritter Attentäter in einer U-Bahn in Brüssel in die Luft. Sie rissen bei ihren Anschlägen, zu denen sich die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) bekannte, insgesamt 32 Menschen mit in den Tod.
89 Flüge am Dienstag
Für Dienstag sind 89 Flüge geplant: 48 zu europäischen Zielen, fünf nach Afrika und einer nach New York. Mehr als 40 Flüge werden aus verschiedenen Städten erwartet. Ab Mittwoch werden dann auch andere Fluggesellschaften Zaventem wieder anfliegen, darunter KLM, wie eine Flughafensprecherin mitteilte.
Der teilweisen Wiederaufnahme des Flugbetriebs war eine Einigung mit Polizeigewerkschaften über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an dem Flughafen vorausgegangen. Unter den neuen strengen Sicherheitsregeln sind provisorische Check-In-Schalter, Metalldetektoren und Gepäckscanner in große, scharf bewachte Zelte vor das Gebäude ausgelagert.
Im Flughafenterminal erwarten die Passagiere dann erneut die an Flughäfen üblichen Sicherheitschecks. Bis zur Reparatur der Abfertigungshalle von Brüssel-Zaventem und der Rückkehr zum normalen Betrieb kann es noch Monate dauern. Die Halle war bei den Anschlägen am 22. März schwer beschädigt worden.
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