Die meist neuen Räder aus russischer Produktion erfüllten nicht die norwegischen Standards, sagte ein Sprecher der beauftragten Firma Mastenes Gjenvinning am Mittwoch. Flüchtlinge nutzen die Räder eigens, weil der einzige Grenzübergang zwischen Norwegen und Russland in Storskog für Fußgänger gesperrt ist.
Mehr als 3600 Migranten sind dieses Jahr dank dieser ungewöhnlichen Variante nach Norwegen zu gelangt. Die meisten von ihnen sind Syrer. Nach erfolgreicher Grenzüberquerung lassen sie die Fahrräder stehen.
Strenge Vorschriften
Der Sprecher der beauftragten Recyclingfirma, Rune Larsen, sagte, geschätzte 90 Prozent der Drahtesel seien neu. Er wisse nicht, inwiefern die Fabrikate gegen norwegische Vorschriften verstießen.
Die Polizei hatte das Unternehmen zuvor gebeten, 25 bis 30 Container mit stehengelassenen Fahrrädern in Obhut zu nehmen.
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