Nach der verheerenden Tornado-Serie im Süden der USA ist die Zahl der Todesopfer bis Samstag auf mehr als 340 gestiegen.
Unter anderem in Alabama hinterliessen die Stürme ein Bild der Verwüstung. (Christine Prichard)
Die Stürme, die am Mittwoch über dem Gebiet von Arkansas bis Alabama wüteten, erreichten fast Hurrikan-Stärke. (Tageblatt/Jeff Roberts)
Seit April sind dort mehr als 600 Tornados gemeldet worden - so viele der todbringenden Wirbelstürme hat es noch in keinem April gegeben. (Tageblatt/Dusty Compton)
Folgen eines Tornados in Concord, Alabama. (Tageblatt/Butch Dill)
Die schweren Stürme deckten von Texas bis Tennessee Häuser ab, kippten Autos um und liessen Strommasten wie Streichhölzer umknicken. (Tageblatt/Jeff Roberts)
Bis Mitternacht (Ortszeit) seien mindestens 138 Tornados über die ebenfalls hart getroffenen Bundesstaaten Tennessee und Mississippi hinweggefegt, hiess es. (Tageblatt/don Kausler, jr.)
Rettungskräfte sind im Dauereinsatz. Es werden weitere Stürme gemeldet. (Tageblatt/Jeff Roberts)
Sieben Bundesstaaten im Mittleren Westen und im Süden der USA haben den Notstand ausgerufen.
(Tageblatt/Gary Cosby jr)
Angesichts der Zerstörungen hat US-Präsident Obama schnelle Hilfe für den besonders betroffenen Bundesstaat Alabama angeordnet. (Tageblatt/Dusty Compton)
Im am schlimmsten betroffenen Bundesstaat Alabama hatten Suchtrupps nur noch wenig Hoffnung, weitere Überlebende in den verwüsteten Gebieten zu finden. Das Schicksal Hunderter Menschen blieb ungewiss. «Die Rettungsarbeiten sind beendet», sagte der Gouverneur von Alabama, Robert Bentley in Birmingham. «Wir haben mit den Aufräumarbeiten begonnen.»
Allein in seinem Staat starben nach Angaben der Nothilfebehörden mehr als 250 Menschen. Noch an diesem Wochenende sollten die ersten Opfer beerdigt werden. Eine Million Haushalte in Alabama blieben ohne Strom. Hunderte Sturmopfer suchten Unterschlupf in Notlagern des Roten Kreuzes.
Die Tornado-Serie, die seit Mittwoch in Alabama, Mississippi, Arkansas, Georgia und Tennessee getobt hat, gilt als die zweitschlimmste in der Geschichte des Landes. Im März 1925 starben nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes 747 Menschen bei einer ähnlichen Tornado-Serie.
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