Bei der Auktion am Dienstagabend habe ein anonymer Bieter den Zuschlag erhalten, teilte Sotheby’s am Mittwoch mit. Ein weiteres Ölgemälde Monets, «Les Peupliers à Giverny» aus dem Jahr 1887, ging den Angaben zufolge für mehr als 14 Millionen Euro an einen Privatsammler.
Bei der Auktion kamen auch Werke von Henri Matisse, Henri Toulouse-Lautrec und Pablo Picasso unter den Hammer. Insgesamt wechselten Bilder im Wert von 247,3 Millionen Euro den Besitzer. Damit war es nach Angaben des Auktionshauses die umsatzstärkste Kunstauktion, die jemals in London abgehalten wurde.
Preisspirale
Nach einem vorübergehenden Einbruch im Zuge der Finanzkrise wächst der internationale Kunstmarkt wieder gewaltig. Gleichzeitig hat sich der Handel globalisiert. Vermögende aus China, Russland oder den Vereinigten Arabischen Emiraten treiben die Preisspirale kräftig an – in einer Branche, deren Geschäfte jahrzehntelang auf die USA und Europa konzentriert waren.
Das Londoner Auktionshaus Christie’s vermeldet seit 2010 kontinuierliche Umsatzsteigerungen. Während die Einnahmen 2009 um 35 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (2,4 Mrd Euro) einbrachen, erzielte Christie’s 2013 mit 7,1 Milliarden Dollar (plus 14 Prozent) den höchsten Erlös seiner Geschichte.
Auch beim Konkurrenten Sotheby’s geht es seit 2010 mit Ausnahme eines kleinen Aussetzers 2012 wieder bergauf. 2009 hatten die Gesamteinnahmen noch bei 2,8 Milliarden Dollar gelegen, fast die Hälfte weniger als 2008. 2013 setzte das Auktionshaus dann mehr um als je zuvor: Der Umsatz stieg auf 6,3 Milliarden Dollar, ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zu Demaart
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