Dienstag17. Februar 2026

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3.000 Flüchtlinge an Überfahrt gehindert

3.000 Flüchtlinge an Überfahrt gehindert
(AFP/Ozan Kose)

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Die Türkei hat mehr als 3.000 Flüchtlinge an der Überfahrt nach Griechenland gehindert. Fast 2.000 Menschen wurden in Gewahrsam genommen.

Nach der Vereinbarung des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei sind einem Medienbericht zufolge mehr als 3000 Flüchtlinge in der Türkei an der Überfahrt nach Griechenland gehindert worden.

Alleine im Bezirk Dikili in der Provinz Izmir seien am Samstag fast 2000 Migranten in Gewahrsam genommen worden, berichtete der Sender CNN Türk am Sonntag. Ein Teil sei vorübergehend in einer Sporthalle festgehalten worden.

Vereinbarung in Kraft

Einige Flüchtlinge hätten dagegen protestiert und Scheiben eingeschlagen. Die Migranten stammten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan.

Seit Samstagmitternacht sind die Vereinbarungen des am Freitag in Brüssel vereinbarten Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei in Kraft. Die Vereinbarung sieht vor, dass alle Flüchtlinge, die ab Sonntag illegal von der Türkei nach Griechenland übersetzen, ab Anfang April zwangsweise in die Türkei zurückgebracht werden.

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