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30 Hektar privater Wald wurden zerstört

30 Hektar privater Wald wurden zerstört

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LUXEMBURG - Beim Unwetter das am 6. Juli über große Teile des Landes hunwegfegte wurden mehr als 30 Hektar privater Wald zerstört. Um die Aufforsteung der Parzellen zu fördern verdoppelt die Regierung die staatliche Hilfe an die Waldbesitzer.

Am 6. Juli wurde der Süden und das Zentrum Luxemburgs von einem Sturm heimgesucht. Der starke Wind hat laut Umweltministerium starke Schäden hinterlassen. Eine detaillierte Bestandsaufnahme stehe aber noch aus.

Die Schäden in den staatlichen Wäldern ist groß, wird in einer Mitteilung des staatlichen Informationsdienstes erklärt. Laut einer ersten Schätzung sind alleine im Wald von Septfontaines ungefähr 44,5 Hektar Wald betroffen. Etwa 26.000 Kubikmeter Holz wurden hier zerstört. Im ganzen Land wurden mehr als 35.000 Kubikmeter kaputtes Holz aus den Wäldern herausgeschleppt. Davon seien 9.000 Kubikmeter ganze Bäume oder Baumkronen. In den Privatwäldern werden die Schäden auf etwa 10.000 Kubikmeter geschätzt. Etwa 30 Hektar seien von den Windböen stark beschädigt worden.

Schwieriger Zugang

Einige Parzellen könnten nicht geräumt und aufgeforstet werden, so das Umweltministerium. Grund hierfür sei das schwierige Gelände. Diese Zonen sollen sich auf natürliche Weise erholen. Im Gegensatz zu den zwei Stürmen von 1989 und 1990, die innerhalb von nur weniger Monaten 1,5 Millionen Kubikmeter Holz zerstörten, sei die biologische Vielfalt dieses Mal nicht in Gefahr, wird in der Mitteilung betont.

Die finanziellen Einbußen für die Waldbesitzer sind groß. Um ihnen zu helfen hat die Regierung beschlossen die staatlichen Hilfen für die Wiederaufforstung der Wälder zu verdoppeln. Um die Hilfe zu bekommen müssen die Antragsteller jedoch ihren Schaden von der Forstverwaltung attestieren lassen.