Das häufigste Problem seien Aufmerksamkeitsschwächen, hieß es in dem am Donnerstag vorgelegten Bericht der US-Gesundheitsbehörden. Demnach litten 6,8 Prozent der Minderjährigen an Aufmerksamkeitsdefiziten, 3,5 Prozent an Verhaltensstörungen, 3,0 Prozent an Angstzuständen, 2,1 Prozent an Depressionen, 1,1 Prozent an Autismus und 0,2 Prozent am Tourette-Syndrom. Insgesamt hätten damit unter den in den USA lebenden Kindern zwischen drei und 17 Jahren 13 bis 20 Prozent mentale Probleme.
Die Studie, die auf Daten aus den Jahren 2005 bis 2011 basierte, zeigte zudem, dass 4,7 Prozent der Jugendlichen regelmäßig Drogen nahmen, wobei 4,2 Prozent eine Abhängigkeit von Alkohol und 2,8 Prozent von Tabak entwickelten. Laut der Studie war 2010 bei Jugendlichen Suizid nach Unfällen die zweithäufigste Todesursache.
Jungen waren demnach anfälliger für Aufmerksamkeitsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Autismus, Angstzustände und das Auftreten des Tourette-Syndroms ebenso wie Zigarettensucht. Zudem würden sie sich öfter das Leben nehmen. Mädchen dagegen litten öfter unter Depressionen und hätten Alkoholprobleme.
Zu Demaart
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